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    Fräulein Steiff

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    Ein starker Wille, Humor und eine ausgeprägte Neugier – schon als kleines Mädchen will die 1847 im schwäbischen Giengen geborene Margarete die Welt erobern. Selbst nachdem sie unheilbar an Kinderlähmung erkrankt und nie wieder wird laufen können, lässt sie sich den Lebensmut nicht nehmen. Entschlossen folgt sie ihrem Ziel, unabhängig zu sein, und setzt nicht nur ihren Wunsch durch, Schneiderin zu werden, sondern eröffnet auch ein florierendes Filzgeschäft. Und dann kommt der Tag, der alles verändern wird: Margarete näht aus einer spontanen Laune heraus ein Nadelkissen in Gestalt eines Elefanten. Als sie es ihrem kleinen Neffen in die Hände legt, scheint das Tier auf magische Weise zum Leben zu erwachen – und da hat Margarete plötzlich eine Idee …

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    Orwells Rosen

    Bewertet mit 5.00 von 5

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    Die Verquickungen von Macht und Schönheit führen Rebecca Solnit aus Orwells Garten zu den drängenden Fragen unserer Gegenwart, die sie bereits in den dreißiger Jahren angelegt sieht. Sie findet koloniale Hinterlassenschaften in Blumengärten, erkennt in Stalin mit seiner Besessenheit, Zitronen am Polarkreis züchten zu wollen, einen Vorläufer der «Klimaskeptiker» und sieht in der Rosenindustrie ein Paradebeispiel globalisierter Ausbeutung.

    Rebecca Solnit macht sich unerschrocken auf in neue Gefilde – ihre Lektüre sensibilisiert für unsere Welt, spendet Trost und stellt sich, trotz allem unerschütterlich optimistisch, den Herausforderungen unserer Zeit. «Orwells Rosen» ist eine bemerkenswerte Reflexion über Lebenslust und Schönheit als Widerstandsakt.

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    Napoleon schläft mit Mona Lisa

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    Die ganze Wahrheit über den Kaiser der Fake News

    Über 200 Illustrationen aus zwei Jahrhunderten zeigen eine der wohl umstrittensten Figuren in der Geschichte. Mit hintersinnigem Humor enttarnen Stefan Schlögl und Wolfgang Hartl die ganze Wahrheit über den Kaiser der Fake News. Ein einzigartiges Buch!

    Er war Feldherr, Kaiser und Diktator: Napoleon Bonaparte. Doch was an all den phantastischen Berichten über seine Geniestreiche, seine Schrullen und Amouren ist tatsächlich richtig? Was bloß ein Gerücht? Und mit welchen Tricks gelang es dem machtbewussten Strategen, sich als früher Meister von Fake News zu inszenieren?

    Anlässlich des 200. Todestags gibt es nun: die ganze Wahrheit!
    Unterhaltsam, mit hintersinnigem Humor begeben sich Stefan Schlögl und Illustrator Wolfgang Hartl auf die Spuren des kleinen großen Korsen. Dabei enttarnen sie nicht nur zahlreiche “alternative Fakten” und Legenden, sondern interpretieren den Mythos Napoleon für die heutige Zeit weiter.

    Virtuos spielt das Buch mit dem Einfluss historischer Propaganda und der Macht der Bilder und lässt Geschichte mit seinen detailreich bearbeiteten zeitgenössischen Stichen und Drucken neu erstehen. Das Ergebnis ist eine einzigartige, reich illustrierte Sammlung von Fakten und Fake News über Napoleon Bonaparte – und ein faszinierendes Spiel der Wahrheit.

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    Lily

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    London, 1850: Mitten im Winter findet der junge Kommissar Sam Trench im Viktoria Park ein Bündel – darin liegt ein Neugeborenes. Die kleine Lily wird bei einer Pflegefamilie in Suffolk untergebracht, wo sie unbeschwerte Jahre verlebt, bis sie mit sechs ins Waisenhaus nach London muss, um zur Näherin ausgebildet zu werden. Dort herrschen strenge Regeln und die Aufseherinnen bestrafen die Mädchen hart. Als junge Frau kommt Lily bei einer Perückenmacherin unter und könnte endlich ein selbstbestimmtes Leben führen, doch eine schwere Schuld lastet auf ihr … Sam Trench hat Lily nie ganz aus den Augen verloren, und als er der jungen Frau wieder begegnet, fühlen sich die beiden zueinander hingezogen. Lily glaubt, dass sie mit Sam endlich ein neues Leben beginnen kann – aber kann sie die Schatten der Vergangenheit hinter sich lassen?

    Wie weit gehen wir, um erlittenes Unrecht zu vergelten? Wie können wir Frieden finden, wenn wir uns unwiederbringlich verloren glauben? Rose Tremains neuer Roman erzählt von der Dunkelheit, die dem Menschlichen innewohnt – aber auch von Wärme und Widerstandskraft.

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    Fräuleinwunder

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    Hamburg 1953. Vor Elly, Tochter einer angesehenen Kaufmannsfamilie, liegt ein sicheres Leben in Wohlstand. Auch der richtige Ehemann ist schon gefunden. Doch Elly will mehr und hat andere Pläne für ihre Zukunft. Als sie Peter kennenlernt, der beim noch jungen NWDR arbeitet, ist sie sofort fasziniert von der neuen, bunten Fernsehwelt. Gegen den erbitterten Widerstand ihrer Familie arbeitet sie dort als Redaktionsassistentin und macht sich bald schon unentbehrlich. Ihr großer Traum, eine eigene Talkshow, scheint zum Greifen nah.

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    Das Flirren der Dinge

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    Antonio ist auf einem Auge blind – und doch wählt der große Fotograf Alessandro Pavia von allen Kindern im Waisenhaus ausgerechnet ihn als Lehrbuben aus. Er nimmt ihn mit in sein luftiges Atelier über den Dächern von Genua und bringt ihm seine Kunst bei. Im frisch vereinigten Italien gilt es viel festzuhalten. Doch als bei einem Arbeiteraufstand eine junge Hebamme vor Antonios Linse läuft, sieht er mehr als ihre Gestalt. Vielleicht die Zukunft?

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    Das verschlossene Zimmer

    Bewertet mit 5.00 von 5

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    Krakau, im Frühjahr 1939. Alle Zeichen stehen auf Krieg, denn das Deutsche Reich treibt seine Angriffspläne auf Polen unbarmherzig voran. Die junge Marie aber beschäftigen ganz anderen Fragen: Wer ist ihre Mutter? Warum verschwand sie, als Marie ein Kleinkind war? Und warum verweigert ihr Vater, ein renommierter Arzt, jedes Gespräch über sie? Als sie die Ungewissheit nicht mehr aushält, entschließt Marie sich zu einem drastischen Schritt.

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    Man kann Müttern nicht trauen

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    Ihre Mutter Lilo war eine schöne Frau, Jahrgang 1938, ein Kriegskind. Durch Heirat gelang ihr der soziale Aufstieg von der Modeverkäuferin zur Chefin einer Metzgerei. Das Unglück ist noch nicht absehbar, doch Alkohol- und Tablettenabhängigkeit prägen zunehmend das Familienleben. Als ihre Tochter zwölf Jahre alt ist und nachdem die wohlhabende Düsseldorfer Metzgerfamilie Insolvenz angemeldet hat, verlässt Lilo die Familie. Sie ist für drei Jahre verschwunden, um danach immer wieder kurz im Leben ihrer Tochter aufzutauchen. Doch der Riss lässt sich nicht mehr kitten. Eine beeindruckend klare, literarische Annäherung an eine fremde Frau, die eigene Mutter.

    Dazu die eindrückliche Rezension in der Ausgabe der Wiener Zeitung vom 11. 4. 2022, hier ein Vorabdruck aus dem Standard.

     

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    Eine freie Frau

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    Das außergewöhnliche Leben der Suzann Noël. Ärztin. Feministin. Hoffnungsträgerin.

    Suzanne Noël (1878–1954) ist eine der wichtigen Feministinnen des 20. Jahrhunderts und eine Wegbereiterin der plastischen Chirurgie. Sie kämpfte für das Recht auf Selbstbestimmung der Frauen ebenso wie für das Frauenwahlrecht und ihre eigene Unabhängigkeit. Mit 19 Jahren heiratet Suzanne Noël einen Arzt und zieht mit ihm nach Paris, in die vor Leben sprühende Metropole Frankreichs zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts. Doch ihr Dasein als Ehefrau langweilt sie schnell. Und so macht sie, was nur wenige Frauen ihrer Zeit wagen: Sie schreibt sich an der Sorbonne ein, studiert Medizin. Suzanne Noël wird eine der brillantesten Ärztinnen Frankreichs. Sie operiert Männer, die im Ersten Weltkrieg entstellende Gesichtsverletzungen erlitten. Und bald auch Frauen, die unter den Schönheitszwängen leiden. Suzanne Noël wird so zu einer Hoffnungsfigur ihrer Zeit.

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    Das verschollene Erbe der Wertheims

    20,60

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    Carlos Guilliard, der Sohn des letzten Erben der Familie Wertheim, erzählt wie seine Familie zu der größten Nähmaschinen-Dynastie Deutschlands aufsteigen konnte. Es ist eine spannende Zeitreise, die von den Anfängen der deutschen Industrialisierung erzählt, von mutigem Unternehmertum und von den zahlreichen Hürden, die Juden als Bürger in Nazi-Deutschland zu überwinden hatten. Sie erkundet, wie das Erbe des Firmengründers gemehrt, weitergegeben wurde und schließlich – unter dubiosen Umständen verschollen ist.
    Carlos Guilliard, wurde 1970 in München, als Sohn von Dr. Wolfgang Ambrosius Bäuml, geboren. In den ersten drei Jahrzehnten seines Lebens hat er nur vage Vorstellungen von seiner Herkunft. Jahrelang dauern seine Nachforschungen an, bis es ihm endlich gelingt, das Rätsel seiner Familiengeschichte zu lösen. Es gleicht einem Puzzle, das über Kontinente und Epochen hinweg verstreut wurde.

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    Die Nächte der Pest

    30,95

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    Kann eine alles erschütternde Katastrophe die Menschen einen? Der neue große Roman des Nobelpreisträgers Orhan Pamuk

    Als im Jahre 1901 auf Minger die Pest ausbricht, beschuldigen sich Muslime und Christen gegenseitig. Ob nun die Pilger aus Mekka den Erreger eingeschleppt haben oder die Händler aus Alexandrien, auf der Insel herrschen chaotische Zustände. Als schließlich der Sultan Abdülhamit II. sowie England und Frankreich die Insel mit Kriegsschiffen blockieren lassen, um die weitere Ausbreitung der Pest zu verhindern, sind die Menschen auf Minger auf sich allein gestellt. Orhan Pamuks neues Buch ist einzigartiger Abgesang auf das von Nationalismus und Aberglaube gefährdete Osmanische Reich sowie ein großer historischer Roman, in dem sich Phantasie und Wirklichkeit, Vergangenheit und Gegenwart, Ost und West raffiniert verbinden.

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    Wenn unsere Welt zerspringt

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    Ein fesselnder Roman nach einer wahren Begebenheit:
    Tiefgründig und sensibel beschwört die französische Schriftstellerin Samira Sedira die Schönheit eines kleinen Bergdorfs herauf – und die schockierenden Taten seiner Bewohner.

    Die Tage sind ruhig in Carmac, dem abgelegenen französischen Bergdorf, in dem Anna mit ihrem Mann Constant und den beiden Töchtern lebt. Bis die fünfköpfige Nachbarsfamilie Langlois grausam ermordet wird. Der Täter: Constant. Fassungslos versucht Anna zu begreifen, wie ihr Mann zu einer solchen Tat fähig sein konnte. Die neuen Nachbarn fielen auf im Dorf, durch ihren Reichtum und ihre Hautfarbe. Das Verhältnis zu ihnen war geprägt von Faszination und Bewunderung, aber auch von Neid und Rassismus. Anna muss sich die Frage stellen, ob sie die Tragödie hätte verhindern können …

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