Fräulein Steiff

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Ein starker Wille, Humor und eine ausgeprägte Neugier – schon als kleines Mädchen will die 1847 im schwäbischen Giengen geborene Margarete die Welt erobern. Selbst nachdem sie unheilbar an Kinderlähmung erkrankt und nie wieder wird laufen können, lässt sie sich den Lebensmut nicht nehmen. Entschlossen folgt sie ihrem Ziel, unabhängig zu sein, und setzt nicht nur ihren Wunsch durch, Schneiderin zu werden, sondern eröffnet auch ein florierendes Filzgeschäft. Und dann kommt der Tag, der alles verändern wird: Margarete näht aus einer spontanen Laune heraus ein Nadelkissen in Gestalt eines Elefanten. Als sie es ihrem kleinen Neffen in die Hände legt, scheint das Tier auf magische Weise zum Leben zu erwachen – und da hat Margarete plötzlich eine Idee …

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Autor: Maren Gottschalk ISBN: 978-3-442-31594-9 Kategorie: Schlüsselworte: ,
Goldmann
Hardcover , 416 Seiten
Produkt-ID:7476

1 Bewertung für Fräulein Steiff

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Lieselotte Stalzer

    Schon als kleines Mädchen bekam Margarete Steiff (1847–1909) Kinderlähmung und wird nie wieder gehen können, auch der rechte Arm ist nur eingeschränkt einsetzbar. Neugier, Lebenslust und der Wunsch nach Unabhängigkeit, machen sie zur erfolgreichen Geschäftsfrau und Gründerin der Spielzeugfabrik Steiff.
    Mit dem „Elefäntle“ fängt alles an. Dieses aus Filz hergestellte Tier – ursprünglich als Nadelkissen gedacht – erwacht dieses graue Filztier in den Händen ihres kleinen Neffen zum Leben. Der Erfolg dieses Stofftiers ist groß, sodass andere Tiere entworfen und produziert werden. Das Unternehmen wächst und bald hat Margarete Steiff fest angestellte Näherinnen und Frauen, die in Heimarbeit tätig sind. Auch ihr Bruder steht ihr zur Seite und unterstützt sie, wo er nur kann. Ihre Schwestern stehen ihr ebenfalls bei, soweit es ihnen möglich ist.
    Maren Gottschalk erzählt in mehreren Handlungssträngen. Diese beziehen sich auf die Kindheit Margaretes und geben Einblick in das Familienleben der Steiffs sowie – abwechselnd – aus der Zeit der Firmengründung, den innovativen Plänen die Margarete Steiff verfolgt und die maßgeblich zur Erweiterung des Unternehmens beitragen.
    Das Buch kann als geglückte Hommage an Margarete Steiff bezeichnet werden. Empathisch erzählt, entsteht das Bild einer Frau, die ihr Leben (buchstäblich) in die eigenen Hände nimmt. Maren Gottschalk zeichnet ein vielschichtiges Bild der Unternehmerin, dessen Produkte auch in den USA großen Erfolg hatten, nicht zuletzt wegen des Teddybären PB55.
    Geschickt hat die Autorin in die Biografie der Spielzeugfabrikantin fiktive Elemente eingebaut, die den Roman bereichern, wie z.B. die langjährige Freundschaft zu einem ihr zur Seite stehenden Unternehmer.
    Spannend zu lesende Erfolgsgeschichte vom Elefäntle zum Teddybären, glaubwürdig und absolut empfehlenswert.

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