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    Troja, später Nachmittag

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    Ein packender, psychologisch nuanciert erzählter Roman über den Aufstieg Heinrich Schliemanns zum Star-Archäologen<br/><br/>Von Ankershagen in die Welt: Als der junge Heinrich in seinem mecklenburgischen Heimatdorf zum ersten Mal von der ‘Ilias’ hört, ahnt er noch nicht, dass dieses Buch sein Leben entscheidend prägen wird. Doch aus dem Pfarrerssohn, der sich vor den Schlägen des Vaters in Träumereien flüchtet, wird einmal der Weltstar Heinrich Schliemann werden, der Entdecker des mutmaßlichen Troja und Begründer der modernen Archäologie. Als Kaufmann häufig auf Reisen, verschlägt es ihn von Amsterdam über Sankt Petersburg, Sacramento und Panama bis nach Griechenland, wo sich Schliemann auf die fieberhafte Suche nach dem Palast des Odysseus begibt. Halt findet er stets im Austausch mit seiner Kindheitsfreundin und großen Liebe Minna Meincke – Minna, die einen anderen Mann geheiratet hat und zu der trotz vieler Kilometer Entfernung die Nähe nie abreißt.In rasantem Tempo und voller Witz zeichnet Gregor Sander das bewegte Leben der Ausnahmeerscheinung Heinrich Schliemann nach. Ein opulenter, sinnlicher und spannungsreicher Roman über das Suchen und Finden.

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    Schleifen

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    Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2026 – ‘Ein großer Ideenroman von einem der beglückendsten Autoren der Gegenwart.’ Clemens J. SetzFranziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In Otto Mandl, einem genialen Mathematiker, findet die junge Franziska ihren Seelenverwandten. Sie lernt, sich mit Wörtern aus toten Sprachen gegen ihr Leiden zu immunisieren. Die beiden entwickeln eine absolute Sprachbesessenheit und forschen fortan und bis an alle denkbaren Grenzen gemeinsam nach der perfekten Sprache.’Schleifen’ ist ein großer, ein kluger Roman über die Macht und den Einfluss von Sprache auf unser Leben, der richtig Spaß macht beim Lesen. Immer wieder stellt sich bei Elias Hirschl das schier Unglaubliche als wahr heraus, und der Rest ist extrem gut erfunden.

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    Aus anderem Holz

    Bewertet mit 5.00 von 5

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    Gegen Ende der Achtzigerjahre stürzt in einem italienischen Küstenort ein Friedhof ins Meer. Eine Urne, die an den Strand gespült wird, gibt ein Geheimnis preis: Der fünfundzwanzigjährige Pinò erfährt, dass sein Vater vor ihm schon einen anderen Sohn hatte. Als Pinò bewusst wird, dass er immer nur als Ersatz gedacht war, beginnt er die verschwiegene Vergangenheit seines Vaters zu erforschen. Doch dabei riskiert er, dass auch sein eigenes Geheimnis aufgedeckt wird. Die rätselhaften Merkmale seines Körpers drohen ihn zu verraten: Sein Bauchnabel fehlt, seine Stimme erzeugt keinen Widerhall, sein Atem hinterlässt in der Kälte keine Spur. Denn Pinò war nicht immer ein Mensch. <br/><br/> In ‘Aus anderem Holz’ interpretiert Giuliano Musio den Pinocchio-Stoff neu. Aus der Puppe ist ein junger Mann geworden, aber das Menschsein ist ihm fremd geblieben. Ein Roman über die Last der Herkunft und die Sehnsucht nach Selbstbestimmung.

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    Missitalia

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    Nach »Die Fremde« schreibt Claudia Durastanti in ihrem neuen Roman über die Schicksale dreier Frauen aus drei Jahrhunderten. »Durastanti ist ein punkiges Hexen-Genie.« Joshua Coen Drei außergewöhnliche Frauen in drei Jahrhunderten geben in »Missitalia«, dem großartigen neuen Roman von Claudia Durastanti, den Ton an: Amalia versammelt als eine Art Mutter Courage im Krieg Waisen und Ausreißerinnen in der süditalienischen Basilikata um sich. Hundert Jahre später, als man in der Region nach Erdöl sucht, wird die junge Wissenschaftlerin Ada quasi aus Zufall zur Spionin. Und schon in der Zukunft ist es A, die das Leben auf dem Mond vorbereiten soll. Durastanti ergründet Mythos und Geschichte, die Veränderungen der Gegenwart und der Zukunft. Und »sie fängt das Schweigen und die Lücken, die in Beziehungen entstehen, perfekt ein« (New York Times).

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    Zeppelin und Karpfen

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    Ein Debütroman über drei Frauengenerationen zwischen Herkunft und Gegenwart

    Suzanna ist Fotografin. Sie hält die Träume anderer fest und die Geister der Familie in Schach. Bis ihre Mutter von einem Tag auf den anderen verschwindet. Sie scheint sich auf eine Reise in ihre Erinnerungen begeben zu haben, und Suzanna und der restlichen Familie bleibt nichts anderes übrig, als ihr dorthin zu folgen.

    Ein zarter und spannender Roman über Emanzipation und die Sehnsucht nach einem Zuhause, das im Gegenwind der Geschichte unerreichbar scheint.

    »Hannah Mann zeigt uns in ihrem wunderschönen Debüt, warum wir gar nicht genug Familienromane lesen können: Im Kleinen zeigt sich immer das große Ganze.« Dana von Suffrin, Autorin von »Nochmal von vorne« und »Toxibaby«. 

    »Ein eindringlicher Roman über Erinnerung und Herkunft – feinfühlig erzählt, mit großem Gespür für Zwischentöne und melancholischer Wärme.« Irina Kilimnik, Autorin von »Sommer in Odessa«.

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    Die Linkshänderinnen

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    Drei gesellige Frauen, eine Bar und ein schicksalhafter Abend für ihre Gäste

    Nichts außer der Linkshändigkeit verbindet die drei Frauen. Doch das genügt. Und führt dazu, dass aus einer kurzen Begegnung eine lange Unternehmung entsteht – eine kleine Cocktailbar, in der alles mit links erledigt werden kann. Der geschmackvollen Inneneinrichtung sowie dem Gespür für das richtige Getränk verdanken die drei es, dass sie zur landesweiten Institution werden. Bis eines Abends 35 französische Gäste aus ihrer Obhut verschwinden. – „Die Linkshänderinnen“, von heiterer Originalität durchweht, beginnt mit einem Moment überraschender Gewalt und endet, das darf man sagen, im Glück.

    „Die amüsanteste Literatur unserer Gegenwart.“ Denis Scheck

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    Das kunstseidene Mädchen

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    »Ich will ein Glanz werden«

    Doris, das kunstseidene Mädchen, ist Sekretärin bei einem zudringlichen Rechtsanwalt. Sie will nicht mehr tagein, tagaus Briefe tippen, sondern ein Star werden, will die große Welt erobern. Die große Welt, das ist für die Achtzehnjährige Berlin. Dort stürzt sie sich in das Leben der Tanzhallen, Bars und Literatencafés, lässt sich in vornehme Lokale einladen, goutiert die »gute Gesellschaft«  und bleibt doch allein. Ihre Affären mit Männern aus »besseren Kreisen« sind kurzlebig, die erträumte Filmkarriere bleibt eine Illusion. Doch Doris weiß sich zu trösten …

    Irmgard Keun hat Doris’ kunstseidene Abenteuer »naiv und brilliant, witzig und verzweifelt, volkstümlich und feurig« beschrieben (Hermann Kesten). Bunte Unterhaltung in Verbindung mit satirischer Zeitkritik  eine seltene Einheit und ein wahrer Klassiker der Literatur.

    »Ich bin so begeistert von der Sprache dieser Autorin, dass ich beim Lesen immer schwanke zwischen Faszination und Neid. Sie hat Menschen und Zeiten beschrieben, die zugleich weit weg sind und denen ich mich trotzdem eigentümlich nah fühle. Ja, so gut wie sie würde ich gern schreiben können.« Christian Baron

    »Irmgard Keun war die erfolgreichste deutsche Autorin der dreißiger Jahre, und die Lektüre lohnt noch heute.« Thomas Karlauf, FAZ

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    Träume aus Feuer

    20,60

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    Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst schenkt ihm deshalb die Pfaueninsel zwischen Potsdam und Berlin, damit er im Geheimen in seiner Zauberwerkstatt aus dem Feuer eine neue Welt erschaffen kann. Aus seinem Ofen entsteigt am Ende ein Glas, wie es zuvor kein Menschenauge je gesehen hatte: rot wie ein Rubin. Schnell wird es eines der begehrtesten Luxusgüter Europas.

    Mitten im Barock geht Johannes Kunckel den Schritt von der Magie zur Chemie. Und schreibt damit Geschichte.

    Florian Illies erzählt diese nun auf seine unnachahmliche Weise neu – voll Atmosphäre, voller Einfühlung in die Vergangenheit, voller Poesie und Witz.

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    Wachs

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    Eine Liebesgeschichte, so schön, so verwegen, wie nur Christine Wunnicke sie schreibt. Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie Biheron, die schon im zarten Alter Leichen seziert, um deren Innenleben aus Wachs zu modellieren; und Madeleine Basseporte, die zeichnend die Anatomie von Blumen aufs Papier zaubert, weil Menschen einen ja doch nur von der Arbeit abhalten und meist keine Ahnung haben. Männer kommen auch vor, in schönen Nebenrollen – ein nervöser Bestseller-Autor, ein junger Nichtsnutz und Diderot, der Kaffee trinkt und viel redet. Ein hinreißender Liebesroman, der hin und her schwingt zwischen der Zeit, als Küchenschellen friedlich am Wegesrand wachsen, und jenen Schreckenstagen, als nicht allein der Königin wie einer schönen Blume der Kopf abgeschlagen wurde.

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    Der Graf Luna

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    WIEN IN DEN FRÜHEN 1950er JAHREN… Alexander Jessiersky, österreichischer Aristokrat russisch- polnischer Abstammung, bewohnt mit seiner Familie ein prächtiges Stadtpalais im Wiener Ersten Bezirk. Er verhält sich nach dem Anschluss unauffällig und angepasst – und geht als Profiteur aus dem Zweiten Weltkrieg hervor. Doch die Vergangenheit lässt sich nicht so einfach begraben. Jessiersky trägt Mitschuld an der Deportation eines Mannes ins Konzentrationslager Mauthausen: des Grafen Luna. Ist es dieser totgeglaubte Graf, den er unvermutet im Mondschein in der Nähe seines Palais erspäht und der nun Rache an ihm und seiner Familie nehmen will? Getrieben von Schuldgefühlen und zunehmend ins Paranoide übergreifender Angst gerät Jessiersky immer stärker in den Bann der rätselhaften Gestalt und deren wechselvoller Familiengeschichte, mit der er sich manisch zu beschäftigen beginnt. Doch so sehr er sich auch vom Albdruck des Geschehenen befreien will: Der geheimnisvolle Graf Luna verfolgt ihn gleich einem Dämon durch das irrlichternde Wien der Nachkriegszeit, sodass Jessiersky bald zum Äußersten bereit ist, um seinen Seelenfrieden wiederherzustellen. Ein abgründiges Katz-und-Mausspiel bahnt sich an, das Jessiersky in atemlosem Tempo über die Bergkämme des Salzkammerguts bis in die Katakomben Roms treibt, wo sich sein Schicksal zuletzt besiegelt. Alexander Lernet-Holenias 1955 bei Zsolnay in Wien erschienener phantastischer Kriminalroman ist ein Werk von dichter Atmosphäre, psychologischer Spannung und stilistischer Eleganz. Im literarischen Spiel mit Motiven wie Schein und Wahrheit, Schuld und Verantwortung, arbeitet der k.u.k-Meistererzähler die Erfahrung des Nationalsozialismus in Österreich und die Verstrickungen Einzelner darin auf. „Ein Erzähler höchsten Ranges.“ – Hilde Spiel „…Wenn in ihm das Feurige erwacht, ist er nach meinem Empfinden großartiger als alle andern.“ – Stefan Zweig „…ein Autor mit federleichtem, ungezwungenem Stil” – Claudio Magris

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    Die Briefeschreiberin

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    Vom Geheimtipp zum New York Times-Nr.1-Besteller: Entdecken auch Sie Ihr neues Lieblingsbuch

    Jeden Morgen greift Sybil van Antwerp zu Füller und Papier und schreibt: an ihren Bruder, an ihre beste Freundin, an Autorinnen und Autoren. Sie hält fest, was sie begeistert, bewegt oder verärgert. Und dann gibt es da den einen Brief, an dem sie seit Jahren arbeitet, ohne ihn jemals abzusenden …

    Mit ihren dreiundsiebzig Jahren nutzt Sybil ihre Klugheit und ihren geistreichen Humor, um die Welt in Wort zu fassen. Doch jenseits ihrer umfassenden Korrespondenz hält sie die Menschen, die sie liebt, seit drei Jahrzehnten auf Abstand. Bis eine Nachricht aus ihrer Vergangenheit sie zwingt, sich dem schmerzhaftesten Kapitel ihres Lebens zu stellen.
    Nun muss Sybil jenen Brief abschicken, an dem sie all die Jahre geschrieben hat. Und sie muss den Mut finden, sich selbst zu vergeben.

    Ein Leben in Briefen, zutiefst berührend und unvergesslich – Sybil von Antwerp wird sich auf unvergleichliche Weise in Ihr Herz schreiben.

    »Feinsinnig erzählt und grandios konstruiert. ›Die Briefeschreiberin‹ ist das fesselnde Porträt einer Frau, die gegen jede äußere Widrigkeit zu Einsicht und Veränderung fähig ist. Ein Grund zu feiern – so wie auch dieser Roman.« Ann Patchett

    »›Die Briefeschreiberin‹ wird Sie zum Lachen und zum Weinen bringen, und es wird Sie zum Nachdenken anregen, wie es nur die besten Romane tun. Lesen, lesen, lesen Sie es! Und dann kaufen Sie es für jeden, der Ihnen am Herzen liegt!« Fran Littlewood

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    Die Hummerfrauen

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    Wo Vergangenheit auf Gegenwart trifft: drei Frauen in Maine

    ANN (72) ist die älteste Hummerfischerin von Stone Harbor. Sie wohnt allein in einem großen Haus am Meer, nur ein blauer Hummer namens Mr. Darcy leistet ihr Gesellschaft.

    JULIE (54) musste sich ihren Platz in der männlich geprägten Dorfgemeinschaft hart erkämpfen. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, aber ihre Gefühle für den Fischer Nat kann sie aufgrund alter Verletzungen nicht zulassen.

    MINA (28) zieht es nach einem Verlust zurück nach Maine, wo ihre Familie vor vielen Jahren das letzte Mal glücklich war. Sie macht die Bekanntschaft von Ann und Julie, die ihr das Hummerfischen beibringen. Und sie begegnet Sam wieder, der damals nicht von ihrer Seite wich und dessen Familie nach jenem letzten Sommer in Maine auch nie mehr dieselbe war.

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