Es werden 13–15 von 15 Ergebnissen angezeigt

  • Empfehlung

    Hain. Geländeroman

    Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys Geländeroman. Alle drei führen sie nach Italien, doch nicht an die bekannten, im Kunstführer verzeichneten Orte, nicht nach Rom, Florenz oder Siena, sondern in abseitige Landstriche und Gegenden – nach Olevano Romano etwa, einer Kleinstadt in den Hügeln nordöstlich der italienischen Hauptstadt gelegen, oder in die Valli di Comacchio, die Lagunenlandschaft im Delta des Po, halb von Vögeln beherrschte Wasserwelt, halb dem Wasser abgetrotztes Ackerland. Zwischen diesen beiden Geländeerkundungen im Gebirge und in der Ebene führt die dritte Reise die Erzählerin zurück in die Kindheit: Wie bruchstückhafte Filmsequenzen tauchen die Erinnerungen an zahlreiche Fahrten durch das Italien der Siebzigerjahre auf, dominiert von der Figur des Vaters.

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  • Empfehlung

    Hikikomori

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    Till hat alle Freiheiten: er geht auf »die freieste Waldorfschule der Welt«, seine Eltern – ein anthroposophisch motivierter Schönheitschirurg und die Kuratorin eines innovativen SchauRaums – fördern ihn, wo sie nur können. Als er nicht zum Abitur zugelassen wird, ist er plötzlich auf sich selbst zurückgeworfen und beginnt nachzudenken:
    Was soll aus mir werden, fragt er sich und beschließt so lange in seinem Zimmer auszuharren, bis er darauf eine Antwort weiß. Aus dem Zimmer wird ein Kokon, im Rückzug auf sich selbst glaubt er voranzukommen. Schließlich beginnt Till mit der Kreation einer autarken, nach seinen Regeln funktionierenden Separatwelt: Welt 0 – ein Zufluchtsort für alle, denen die reale Welt zu fordernd oder auch zu eingeschränkt ist. Und Till ist ihr Garant, denn er kämpft nicht nur für sich, sondern für eine ganze Generation, die in ihren Zimmern sitzt.
    Ein Zimmer und ein Entschluss: die Tür zumachen, sich endlich ausklinken, für Tage, für Wochen, Monate, Jahre vielleicht. Kevin Kuhns Debütroman erzählt vom Erwachsenwerden ohne Geländer und verschränkt dabei Realität und Virtualität miteinander. Irgendwo zwischen diesen Grenzen beginnen wir, uns aufzulösen – und uns neu zu erfinden.

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    Und Emilio lächelt

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    Emilio wird in das Ende des Zweiten Weltkriegs hineingeboren. Der Sohn eines Offiziers der deutschen Wehrmacht und einer jungen Italienerin wächst ohne Vater in der toskanischen Stadt Massa auf: bei Mutter Angelina, einer grazilen dunkeläugigen Schönheit, den Großeltern und Onkel Aldo. Sein Lächeln verzaubert, rührt und öffnet ihm die Türen selbst zu Herzen, die verbittert und einsam sind – mit wenigen Ausnahmen, wie der Nonne und Lehrerin Schwester Augustine. Emilio ist ein Träumer und Genießer. Er wird nur ungern erwachsen und eigentlich ist er ein Außenseiter, ohne sich dessen bewusst zu sein. Die Mädchen und Frauen machen es ihm leicht, so viele sehen ihn sehnsüchtig an, nur um sein unwiderstehliches Lächeln einzufangen. Viele beglückt er, ebenso viele verlässt er, denn es gibt ein unnahbares Mädchen, das er heimlich und aus der Ferne liebt, ohne es jemals anzusprechen.

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