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    Hollerstraße 7

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    Die geschilderten Ereignisse und Personen sind fiktiv und entsprechen nicht der Realität.
    „Hollerstraße 7“ erzählt von einer Familie in der Zwischenkriegszeit. Josefine wird nach kurzer Ehe Witwe. Sie muss sich und ihre drei Kinder durchbringen in einer Zeit, in der die Ausgesteuerten jede Arbeit annehmen und die Nazis in Deutschland nach der Macht greifen.
    Die zweite Geschichte in dem Bändchen erzählt das Schicksal chinesischer Zwangsarbeiter während des Ersten Weltkriegs.

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    Wolkenreisen

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    Ist es die direkte Nachkommenschaft von den Gebrüdern Grimm? Die in Prag aufgewachsene Inge Maria Grimm, Schöpferin und Sprecherin des Sandmännchens im österreichischen Radio, kann als die „Grande Dame“ der deutschsprachigen Märchenerzähler bezeichnet werden. In ihrem neuen Band nimmt sie wie gewohnt junge wie ältere Leser auf ihre „Wolkenreisen“ mit, sei es in die Steinbrüche von Carrara, die UBahn von London oder den Saal des Neujahrskonzerts in Wien. Das alles erzählt in wunderbarer, gut vorlesbarer Sprache.

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    Undercover Dogs

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    Sehen Hunde mehr als wir? Wissen Sie sofort wen sie vor sich haben und können zwischen „gut“ und „böse“, krank und gesund oder sogar zwischen dem war wir als normal und verrückt bezeichnen unterscheiden? Lange Zeit hat die Wissenschaft dies verneint, es bestenfalls als angeborenen Instinkt abgetan. Doch seit einigen Jahren gibt es ein Umdenken an der Wissenschaftsfront, allen voran durch den Evolutions-Anthropologe Brian Hare sowie Dr. Ádám Miklósi, einen der führenden Verhaltensforscher im Bereich der Kynologie. Valeska Réon war immer von treuen vierbeinigen Freunden umgeben und hat hier nun zum ersten Mal ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Anekdoten zusammengetragen, die sich mit den Beobachtungen der modernen Wissenschaft decken. Ob als Visagistin, Model oder aktuell Privatdetektivin, Hunde waren und sind ihre besten Freunde und haben ihr immer dabei geholfen zu erkennen, wem sie trauen und kann und wem nicht. Vor allem aber hat sie eines gelernt: wie sie mittels ihrer vierbeinigen Freunde ihre persönliche Mitte finden kann.

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    Die vertrauten Sterne der Heimat

    Bewertet mit 4.00 von 5

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    In der klaren Dunkelheit war die Landschaft vollständig offen, die Bergkämme lagen in Mondschein getaucht, und in der Ferne strahlten die winzigen Lichter der Küste. Auch Perinaldo, auf einem der Hügel vor der Küste thronend, leuchtete mit seinen Häusern. Sibylle schenkte sich den Rest des Tees in die Tasse, und die Stimme einer Eule wurde laut. Sie nahm einen Schluck, sah zur Ruine hinauf und fühlte sich daran erinnert, wie sie einmal in der Nacht aus ihrem Bett gestiegen und in den Garten gelaufen war, um Mutter anzuflehen, endlich nach Hause zu kommen. Nach Mutters Tod bleibt sie allein: Sie arbeitet in San Remo und kommt doch stets nach Bajardo zurück.
    Mit seinen Erzählungen erweist sich Stanislav Struhar als Meister der leisen Töne und der präzisen Beobachtung, der auch in Liebesdingen genau um die Bedeutung des Wartens auf den richtigen Augenblick weiß.

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    In einer Bar unter dem Meer

    Bewertet mit 5.00 von 5

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    Der Dichter mit dem Schlapphut, der Professor mit dem pissgelben Fahrrad, der Künstler in der pikanten Pose, die Schauspielerin und ihr Traum vom Meer – die Figuren in Christoph W. Bauers Erzählungen mögen auf den ersten Blick verschroben wirken. Dabei sind sie vertrauter, als einem lieb ist: Sie trauern verpassten Chancen nach, verrennen sich in Träume, sind unglücklich in ihren Berufen, sprechen von Treue und wandern von einem Bett ins andere, geben sich kühl und erfahren, im nächsten Moment innig und schmachtend. In den unterschiedlichsten Tonarten sprechen sie an, was wir alle kennen: Einsamkeit, Sehnsucht, Liebe und Verlust.
    Temporeich und direkt sind Bauers Geschichten, manchmal kurz und energisch wie ein Punksong, manchmal eigenbrötlerisch und elegisch wie ein Blick aufs Meer. Dabei oft von einer bestechenden Komik und voll plötzlicher Wendungen, die unversehens den Blick öffnen auf eine Wirklichkeit, die uns alle betrifft.

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    Mein Bruder schiebt sein Ende auf

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    Ein Leben lang waren sie beste Freunde, haben nächtelang diskutiert und gelacht, gegessen und getrunken. Doch als Konrad stirbt und sein Freund dessen leere Wohnung in Rom betritt, wird ihm nach und nach bewusst, wie fremd und undurchdringlich ihm Konrad über all die Jahre hinweg geblieben ist, wie streng er die Geheimnisse seines Lebens gehütet hat.
    In der zweiten Erzählung dieses Bandes schildert Joseph Zoderer die Beziehung zweier Brüder: Nach einem Leben auf Distanz kommen sie sich im Alter wieder näher, suchen die Vergangenheit nach geteilten Erinnerungen ab und spüren dem nach, was sie voneinander trennt.
    In beiden Geschichten erweist sich Zoderer als ein begnadeter Erzähler, der wie kaum ein anderer den Zauber des Unscheinbaren erwecken kann. Sensibel und mit feinem Strich zeichnet er in diesem Buch die Porträts von vier Männern und erzählt vom reifen Blick des Alters, von Vertrautheit und Distanz, und von der Kraft der Freundschaft.

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