Sieben Lügen

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Mit dieser kleinen Notlüge fängt alles an. “Natürlich passen du und Charles gut zusammen”, versichert Jane ihrer besten Freundin Marnie. Doch dann läuft alles aus dem Ruder. Und zwar gewaltig. Denn eine Lüge zieht bekanntlich die nächste nach sich, und schon bald ist das Verhältnis der drei unwiederbringlich vergiftet. Aus Unbehagen wird Verdacht, aus Verdacht Gewissheit – und aus Freundschaft eine tödliche Falle …

Autor: Elisabeth Kay ISBN: 978-3-7857-2669-3 Kategorie: Schlüsselwort:
Luebbe , 2020
Softcover , 384 Seiten
Produkt-ID:4783

1 Bewertung für Sieben Lügen

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Ulli Jaksch

    „Ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass es einfach wird, sich diese Geschichte anzuhören, aber ich glaube nicht daran. An diesem Abend wird es oft um den Tod gehen.“ So spricht die Ich-Erzählerin Jane Baxter. Sie verspricht auch, dass es Zeit ist, die Wahrheit zu sagen und dass sie dieses Versprechen endlich halten wird.
    Wenn Du bis hierher gelangt bist, liebe Leserin, lieber Leser, dann weißt Du, dass es um mehr geht, als um eine Frauenfreundschaft. Jane und Marnie lernen sich in der Schule kennen und sind von da an unzertrennlich. Marnie ist das Licht. Jane ist das Dunkel. Zusammen sind sie Eins.
    Janes Leben ist kompliziert, doch bewältigbar. Vom Vater verlassen bleibt Janes Mutter mit zwei Töchtern allein. Die Mutter gleitet in die Demenz. Die Schwester ist magersüchtig und todkrank. Das Schlimmste jedoch war und ist der Tod von Janes Mann Jonathan, der nach kurzer Ehe stirbt, von einem Auto überfahren. Er hatte auch die dunklen Seiten von Jane geliebt und die hellen hervor gebracht. Er ist weg. Es bleibt nur noch Marnie. Diese lebt mit Charles und heiratet ihn. Jane hasst Charles mit aller Kraft und jeder Faser Ihres Seins. Die erste Lüge: Jane stimmt Marnie zu, dass es mit ihr und Charles sehr gut läuft.
    Jane erzählt Gegenwärtiges und Rückblenden. Zu Beginn dieses Buches hat die Rezensentin fast Mitleid mit Jane. Diese wirbt ja auch ständig um Verständnis für sich. Nichts von dem, was geschah, hat sie geplant. Und ja, eine andere Wahl hätte es vermutlich gegeben, doch sie sei nun einmal so und nicht anders. Mit der Zeit steigert sich ihre Obsession. Wenn nämlich das Lügen erst einmal begonnen hat, dann muss es weiter gehen, um die vorige Lüge zu stützen. Kontrolle über ihr Leben ist eines von Janes Zielen, doch vor allem und immer, immer wieder der Schutz und die Wiederherstellung der Beziehung mit Marnie.
    Elizabeth Kay entwirft in ihrem ersten Roman ein beklemmendes Psychogramm. Das Ende der Geschichte jedoch ist seltsam und nicht recht schlüssig. Gut möglich, das es auch erlogen ist.

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