Die Malerin

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München, 1902: Gegen alle Widerstände will die junge Gabriele Münter, genannt Ella, Malerin werden. Sie nimmt Unterricht bei Wassily Kandinsky und verliebt sich in ihn, sie wird seine Muse ebenso wie seine Gefährtin auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen. Doch während Kandinsky schon bald als Meister der Abstraktion und Begründer des Blauen Reiters zu Weltruhm gelangt, ringt Ella zeitlebens mit ihrer Rolle als Frau in der Kunst. Und dann bricht Krieg aus, und ihre Liebe droht tragisch zu scheitern …
Nach der wahren Geschichte der großen Malerin Gabriele Münter, die mit ihrer Hingabe an die Kunst und an die Liebe allen Gefahren ihrer Zeit trotzte.

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Autor: Mary Basson ISBN: 978-3-7466-3338-1 Kategorie: Schlüsselworte: ,
Aufbau , 2017
Softcover , 448 Seiten
Produkt-ID:2806

1 Bewertung für Die Malerin

  1. Bewertet mit 4 von 5

    Lieselotte Stalzer

    Eine sehr empathische Mary Basson hat einen Künstlerroman über zwei starke Persönlichkeiten geschrieben. Gut recherchiert stellt sie die Entwicklung des deutschen Expressionismus, v.a. der Künstlervereinigung “Der Blaue Reiter” dar: Gabriele Münter, die Malerin und Wassily Kandinsky sind die beiden ungleichen Protagonisten des farbenreichen historischen Erzählung.
    Leider ist die Leidenschaft zwischen den beiden Künstlern nur erzählerisch erkennbar, was vielleicht dem anfänglich offiziellen Verhältnis zwischen den Beiden gezollt ist: Kandinsky war auf der Kunstakademie lange Zeit Lehrer von Gabriele Münter. Schade, ich hätte mir mehr spürbare Emotionen gewünscht. In der zweiten Hälfte des Romans, mit dem Beginn des Nationalsozialismus’ und damit einhergehend die Einordnung vieler Künstler und deren Werke als “entartete Kunst” gewinnt das Buch etwas an Spannung.
    Anfänglich verwirrend waren die von Johannes Eichner zwischen den einzelnen Kapiteln notierten Anmerkungen und Kritiken zu ausgewählten Bildern Münters. Am Ende des Buches erfährt man dann, dass dieser lange Zeit deren Lebenspartner war und sie zu der im Münchner Lenbachhaus ansässigen Stiftung ihrer Gemälde angeregt hat.
    Ein schnell lesbarer, angenehmer Roman.

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