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    Der Graf Luna

    €26,00

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    WIEN IN DEN FRÜHEN 1950er JAHREN… Alexander Jessiersky, österreichischer Aristokrat russisch- polnischer Abstammung, bewohnt mit seiner Familie ein prächtiges Stadtpalais im Wiener Ersten Bezirk. Er verhält sich nach dem Anschluss unauffällig und angepasst – und geht als Profiteur aus dem Zweiten Weltkrieg hervor. Doch die Vergangenheit lässt sich nicht so einfach begraben. Jessiersky trägt Mitschuld an der Deportation eines Mannes ins Konzentrationslager Mauthausen: des Grafen Luna. Ist es dieser totgeglaubte Graf, den er unvermutet im Mondschein in der Nähe seines Palais erspäht und der nun Rache an ihm und seiner Familie nehmen will? Getrieben von Schuldgefühlen und zunehmend ins Paranoide übergreifender Angst gerät Jessiersky immer stärker in den Bann der rätselhaften Gestalt und deren wechselvoller Familiengeschichte, mit der er sich manisch zu beschäftigen beginnt. Doch so sehr er sich auch vom Albdruck des Geschehenen befreien will: Der geheimnisvolle Graf Luna verfolgt ihn gleich einem Dämon durch das irrlichternde Wien der Nachkriegszeit, sodass Jessiersky bald zum Äußersten bereit ist, um seinen Seelenfrieden wiederherzustellen. Ein abgründiges Katz-und-Mausspiel bahnt sich an, das Jessiersky in atemlosem Tempo über die Bergkämme des Salzkammerguts bis in die Katakomben Roms treibt, wo sich sein Schicksal zuletzt besiegelt. Alexander Lernet-Holenias 1955 bei Zsolnay in Wien erschienener phantastischer Kriminalroman ist ein Werk von dichter Atmosphäre, psychologischer Spannung und stilistischer Eleganz. Im literarischen Spiel mit Motiven wie Schein und Wahrheit, Schuld und Verantwortung, arbeitet der k.u.k-Meistererzähler die Erfahrung des Nationalsozialismus in Österreich und die Verstrickungen Einzelner darin auf. „Ein Erzähler höchsten Ranges.“ – Hilde Spiel „…Wenn in ihm das Feurige erwacht, ist er nach meinem Empfinden großartiger als alle andern.“ – Stefan Zweig „…ein Autor mit federleichtem, ungezwungenem Stil” – Claudio Magris

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    In einem anderen Land

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    Der Roman, der Hemingway berühmt machte, ist bis heute der ideale Einstieg in sein Werk. Erstmals 1929 erschienen, basiert er auf Hemingways Erlebnissen als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg und wurde als das beste Buch über diesen Krieg gefeiert. Erzählt wird die Geschichte des jungen US-Amerikaners Frederic Henry, der als Sanitätsoffizier an der Front die englische Krankenschwester Catherine Berkley kennenlernt und sich in sie verliebt. Vor dem Hintergrund eines ebenso grausamen wie sinnlosen Stellungskrieges – Henry wird schwer verletzt, seine Einheit muss den Rückzug antreten – werden die beiden getrennt und finden wieder zueinander. Das Ende des Romans hat Hemingway nach eigenem Bekunden 39 Mal neu geschrieben. Es hat bis heute nichts von seiner Wucht und Tragik verloren.

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    Der Name der Rose

    €15,50

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    Daß er in den Mauern der prächtigen Benediktinerabtei an den Hängen des Apennin das Echo eines verschollenen Lachens hören würde, das hell und klassisch herüberklingt aus der Antike, damit hat der englische Franziskanermönch William von Baskerville nicht gerechnet. Zusammen mit Adson von Melk, seinem etwas tumben, jugendlichen Adlatus, ist er in einer höchst delikaten politischen Mission unterwegs.

    Doch in den sieben Tagen ihres Aufenthalts werden die beiden mit kriminellen Ereignissen und drastischen Versuchungen konfrontiert: Ein Mönch ist im Schweineblutbottich ertrunken, ein anderer aus dem Fenster gesprungen, ein dritter wird tot im Badehaus gefunden. Aber nicht umsonst stand William lange Jahre im Dienste der heiligen Inquisition. Das Untersuchungsfieber packt ihn. Er sammelt Indizien, entziffert magische Zeichen, entschlüsselt Manuskripte und dringt immer tiefer in ein geheimnisvolles Labyrinth vor, über das der blinde Seher Jorge von Burgos wacht …

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    Poyais. Ein Land das es nie gab.

    €20,95

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    Das erfundene Paradies – eine verhängnisvolle Reise ohne Wiederkehr

    1820: Zwei Schiffe voller hoffnungsfroher Siedler stechen in See. Ihr Ziel: Poyais – ein neu gegründeter Staat in Südamerika, der europäischen Auswanderern Reichtum und Freiheit verspricht. Doch das angebliche Paradies ist eine Lüge. Poyais existiert nicht. Es ist die skrupellose Erfindung des Hochstaplers Gregor MacGregor, der mit glänzenden Versprechen Tausende in die Irre führt. Auch Kaufmannstochter Julie will mit ihrem Geliebten fliehen – und strandet in einer Katastrophe. In der unerbittlichen Hitze der Karibik kämpft sie gegen Hunger, Krankheit und Verzweiflung. Und steht bald vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens: Kann sie sich – und andere – retten?

    Nach einer wahren Begebenheit erzählt Uli Aechtner in diesem packenden historischen Roman erstmals vom legendären Poyais-Betrug. Eine Geschichte über Verführung, Täuschung und den Kampf ums Überleben, die Leser*innen historischer Romane in ihren Bann ziehen wird.

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    Stunden wie Tage

    Bewertet mit 5.00 von 5

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    Berlin, in den 1940er-Jahren: Martha E. ist fleißig und äußerst sparsam. Gute Eigenschaften für die Stelle als Hausbesorgerin, die sie im Schöneberger Mietshaus der Brüder Berkowitz innehat. Liane Berkowitz kommt aus gutem Hause, ein neugieriges und lebenslustiges Mädchen, das mitten im Krieg die Liebe kennenlernt – und den Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Jahrzehnte später wandert Martha die Straßen Schönebergs entlang, zerlumpt und abgerissen. Jeder kennt sie, doch keiner weiß, wer sie wirklich ist: eine Millionärin und Zeugin von Lianes schicksalhaftem Leben.

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    In Zeiten des blauen Lichts

    €24,70

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    Sie träumt davon, eine solche Farbe zu erschaffen – jenes Blau des Mittelmeers zur Mittagszeit, wenn die Sonne über dem Wasser zersplittert. Ein grenzenloses Blau unendlicher Weite.

    Paris, 1664: Alouette ist die Tochter eines Färbers in der berühmten Gobelin-Manufaktur. Sie hegt den Wunsch, eine einzigartige Farbe zu entwickeln – das Blau der Hoffnung. Aber als Frau ist es ihr verboten, das Handwerk ihres Vaters auszuüben. Nur im Geheimen kann sie an ihrer Rezeptur arbeiten. Bis sie sich sicher ist, die Formel des perfekten Blaus gefunden zu haben. Doch damit fordert sie die Männer der Zunft heraus und riskiert alles, was ihr wichtig ist, nicht zuletzt auch ihre Verbindung zu dem jungen Steinbrecher Étienne, mit dem sie das Glück – und den Kummer – einer großen Liebe erfährt.

    Knapp drei Jahrhunderte später: Es sind dunkle Zeiten, und der junge Arzt Kristof versucht alles, um die Menschen in seiner Nähe zu beschützen. Dabei wird auf unerwartete Weise Alouettes Weg des Widerstands den seinen kreuzen.

    Ein großer Roman über jene Stärke, die wir im Streben nach Freiheit in uns selbst finden, und ein einmalig faszinierendes Panorama von Paris

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    Der Kaiser reist inkognito

    Bisher €22,70 €20,00

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    Ohne Pomp und großes Gefolge durch Europa: Die faszinierende Geschichte des Habsburger Kaisers Joseph II. – Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Schiedel-Literaturpreis 2023

    Ende des 18. Jahrhunderts geraten die europäischen Monarchien ins Wanken. Der Sohn Maria Theresias, Kaiser Joseph II., erkennt den Reformbedarf und greift begierig die Ideen der Aufklärung auf. Ohne Pomp und großes Gefolge – inkognito – bereist er sein riesiges Reich. Mit eigenen Augen sieht er, wie seine Untertanen leben, unter Frondiensten leiden, hungern. Er trifft einfache Menschen ebenso wie Fürsten und Könige, besucht Krankenhäuser und Fabriken, immer auf der Suche nach neuen Erkenntnissen für den Aufbau seines modernen Staates. Bei seiner Schwester in Versailles sieht er die Französische Revolution heraufziehen. Am Ende hat Joseph II. ein Viertel seiner Regierungszeit unterwegs verbracht. Monika Czernin schildert einen außergewöhnlichen Herrscher, der seiner Zeit in vielem voraus war.
    »Vielleicht der vollkommenste aufgeklärte Herrscher in der europäischen Geschichte.« A. C. Macartney
    Eine der 100 Literatur-Empfehlungen für 100 Jahre eines Lebens im Magazin der »Süddeutschen Zeitung« vom 25. Februar 2022

    Ausstattung: mit Abbildungen

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    Die Villa der Architektin

    €28,00

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    Sie wird das Jahrhundert verblüffen. Die erste Architektin der Geschichte.
    Rom im 17. Jahrhundert – prachtvolle Paläste, monumentale Kuppeln, kostbarer Stuck. Durch die selbstherrliche Macht der Päpste und Kardinäle wächst die Stadt im barocken Prunk. Während Frauen Kind auf Kind gebären und sich für die Familie abschinden, malt eine 13-Jährige ihr erstes Altargemälde. Der Vater, plebejisches Künstlergenie und Komödiendichter, führt das Wunderkind in die Kunst ein und lehrt sie, an das Unmögliche zu glauben. Plautilla Bricci wird nicht nur eine bedeutende Malerin und Mitglied der Accademia di San Luca, sondern auch die erste Frau, die einen prächtigen Palazzo nach eigenen Entwürfen plant und vollendet. Gegen alle Widerstände wird ihr Name in den Grundfesten der Villa Benedetta auf dem Gianicolo eingraviert sein …

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    Der Jude der Kaiserin

    Bewertet mit 5.00 von 5

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    Wien um 1670: Barocke Herrlichkeit und bittere Armut prägen die Stadt. Kaiser Leopold I. leidet nicht nur unter Geldmangel für seine Feldzüge, er braucht auch dringend einen Thronfolger. Nur Leibarzt Pedro de Rojas kann der verzweifelten Kaiserin Margarita Teresa helfen. Der jedoch hat ein gefährliches Geheimnis: Er ist ein spanischer Converso, ein konvertierter Jude, der seinen Glauben im Geheimen praktiziert. Die katholische Kaiserin will die Juden aus der Stadt vertreiben, sie hält sie für die Ursache allen Übels. Wird es Don Pedro und seiner Geliebten, der Hebamme Esther, gelingen, das zu verhindern? Vladimir Vertlib verbindet Komödie und Drama zu einem großen Roman über Glaubenskämpfe und Standesdünkel, Hetze, Intrigen und Verrat, aber auch Liebe, Treue und tiefe Freundschaft.

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    Bambino

    Bewertet mit 5.00 von 5

    €25,70

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    Triest, 1920. Mattia ist ein Faschist der ersten Stunde. Sein Gesicht ist noch bartlos, weshalb man ihn Bambino nennt, aber seine Schläge sind so hart, dass die halbe Stadt sich vor ihm fürchtet. Mattia weiß nicht, wer seine Mutter ist. Gar eine von drüben? Eine Slowenin? Sein Vater, der Antifaschist und Uhrmacher, will es ihm nicht verraten. Im Schlamm und Schmutz des Zweiten Weltkriegs verliert Mattia schließlich alle Gewissheiten, und er muss erfahren, dass der Gewinner von heute der Verlierer von morgen sein kann.

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    Ich will Wirklichkeit. Liebesbriefe an Rodi

    €28,80

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    Die literarische Sensation: die Liebesbriefe der jungen Anna Seghers – nach 100 Jahren erstmals veröffentlicht

    »Ich will Wirklichkeit … und ich weiß außer uns nichts Wirkliches.«

    Als Anna Seghers’ Enkel, Jean Radvanyi, Familienunterlagen sortierte, stieß er auf eine Schachtel – und darin auf etwas völlig Unerwartetes: über 400 Briefe, die seine Großmutter an ihren späteren Mann geschrieben hat. Dieser Schatz wird jetzt erstmals zugänglich gemacht. Wir erleben die Studentin, Suchende, Liebende in einer Zeit, über die bisher kaum etwas bekannt ist, und erhalten erschütternde Einblicke in eine Phase der Neuorientierung, der zunehmenden Bedrängung durch die äußeren Zustände – und lernen sie zugleich als eine junge Frau voller Aufbruchsstimmung, Leidenschaft und großer Hoffnungen kennen.

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    Prinzessin Alice

    Bewertet mit 4.00 von 5

    €20,60

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    Alice, die verarmte und gehörlose, immer heitere Mutter von Prinz Philip, Schwiegermutter von Queen Elizabeth II., liebte das Leben und Gott auf eine gesteigerte sinnliche Weise, die in ihrem Umfeld Entsetzen auslöste.
    Sigmund Freud diagnostizierte bei ihr Schizophrenie, in den 1930er Jahren wurde sie weggesperrt. In der Zwischenzeit heirateten ihre Töchter hochrangige Nazis in Deutschland, der einzige Sohn und zukünftige Königsvater wuchs mutterlos in England auf.
    Alice’ Heiterkeit blieb ungebrochen.
    Sie ist das Familienmitglied, auf das die Königsfamilie heute am stolzesten sein kann.

    Dieser Roman erzählt von einer Prinzessin, deren Leben keinen Stoff für Märchen abgibt. Aber die politische Dringlichkeit ihres unvorhersagbaren Handelns und ihr grimmiger Humor sind unwiderstehlich.

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