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Wohllebengasse

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Am 12. November 1938 – auf den Straßen lagen noch die Scherben der Pogromnacht – verließen Gretl Gallia, ihre Tochter Annelore und ihre Schwester Käthe ihre Heimatstadt Wien mit dem Ziel Australien – und retteten dabei die bedeutende Kunstsammlung ihrer Vorfahren, die zu den wichtigsten Mäzenen des Wiener Fin de siècle gehörten, mit ins Exil. Der Unternehmer Moriz Gallia und seine Frau Hermine waren bekannt mit Gustav und Alma Mahler, Carl Moll und Gustav Klimt. 1913 ließen sie sich ein Haus in der Wohllebengasse bauen und ihre weitläufige Wohnung von Josef Hoffmann einrichten. Tim Bonyhady, ein Urenkel, hat ihre packende Geschichte aufgezeichnet und das Soziogramm einer der jüdischen Familien erstellt, die einst das Wiener Leben prägten.

Autor: Tim Bonyhady ISBN: 978-3-552-05648-0 Kategorie: Schlüsselworte: ,
Zsolnay , 2013
Hardcover , 448 Seiten , 1. Auflage
Produkt-ID:401

1 Kundenbewertung für Wohllebengasse

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    Hochinteressanten Aufschluss gibt das neue Buch, was den Ankauf einiger Bilder aus der Sammlung Gallia durch Rudolf Leopold betrifft. Nach Gretes Tod setzte der Wiener Kunstsammler Rudolf Leopold Anne, Gretes Tochter (Tim Bonyhadys Mutter), unter Druck, ihm die Kunstsammlung billig zu überlassen. Anne klagte gegen Leopold und bekam recht. Der Sammler musste angemessene Preise zahlen.
    Ein außergewöhnliches und spannendes Zeitdokument.

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