Takeda und das schleichende Gift

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Ein beinahe vergessener Mädchenmord

Inspektor Kenjiro Takeda, mittlerweile in Deutschland heimisch geworden, und Claudia Harms vor ihrem heikelsten Fall. Ein stadtbekannter Rechtsanwalt ist in seiner Villa getötet worden. Schnell steht sein letzter Mandant unter Verdacht: ein berühmter Schauspieler, dem eine Vergewaltigung vorgeworfen wird. Doch dann weisen die Spuren plötzlich in die ferne Vergangenheit: zu einem Mord an einem Mädchen, in das der Anwalt als Jugendlicher verliebt war. Und noch jemand war damals in den Fall verwickelt – der regierende Bürgermeister von Hamburg.

Inspektor Takeda – Jazzliebhaber und genialer Spurenleser – und ein Fall, der alles in sich birgt: Lüge, Täuschung, Mord.

Autor: Henrik Siebold ISBN: 978-3-7466-3896-6 Kategorie: Schlüsselworte: ,
atb , 2022
Softcover , 352 Seiten
Produkt-ID:7538

1 Bewertung für Takeda und das schleichende Gift

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Lieselotte Stalzer

    Der erfolgreiche Rechtsanwalt Klaus-Peter Haffner wurde ermordet, ein Anwalt, der Prominente und Politiker verteidigt hat und sich dadurch nicht nur Freunde gemacht hat. Das ist der Ausgangspunkt für den sechsten Fall, den Inspektor Takeda und seine Kollegin Claudia Harms zu lösen haben.

    Sie arbeiten unabhängig voneinander und können den einzelnen Hinweisen nicht nur nachgehen, sondern auch unvoreingenommen miteinander diskutieren.

    Es gilt (zwei) Spuren miteinander in Verbindung zu bringen. Jenen der Gegenwart, in einem Fall von sexueller Gewalt: Eine Statistin hatten einen von Haffner verteidigenden Schauspieler wegen Vergewaltigung angezeigt, nach Intervention von diesem für seinen Klienten jedoch die Anzeige zurückgezogen. Die junge Frau stirbt, angeblich ein Suizid. Andere Spuren führen in die Vergangenheit, ob sie tatsächlich für den aktuellen Fall relevant sind, muss sich erst erweisen.

    Aktuelle Themen, wie z.B. in Städten bezahlbaren Wohnraum zu finden, oder korrupte Politik, in Österreich oft als „Freunderlwirtschaft“ bezeichnet, bereichern das Buch.

    Leider geht in diesem sechsten Roman der Kontrast zwischen der japanischen und der deutschen Kultur etwas verloren, Takeda als Figur ist bereits sehr assimiliert. Nur am Rande der Ermittlungen: Takeda geht seiner Intuition nach, ob der Tod der jungen Statistin tatsächlich Suizid oder doch vorsätzliche Tötung ist. Schade, denn diese unterschiedlichen Kulturen haben einen Teil des Charmes dieses (doch spannenden) Krimis ausgemacht.

    Ein zwischen Wirtschaft und Politik, japanischer und deutscher Kultur jonglierender Krimi, mit überraschender Auflösung. Zum Verständnis dieses Bandes muss man die vorherigen Bücher nicht gelesen haben, da die Fälle in sich abgeschlossen sind. Vier Sterne sind es trotz meiner Anmerkungen trotzdem, v.a. wegen des flüssigen Schreibstils und der gut gezeichneten Charaktere.

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