Simone de Beauvoir. Ein modernes Leben

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»Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es.« SIMONE DE BEAUVOIR

Simone de Beauvoir war eine der einflussreichsten Intellektuellen des zwanzigsten Jahrhunderts. Ihr Buch Das andere Geschlecht hat die Art und Weise, wie wir über Geschlechtergrenzen denken, für immer verändert. Dennoch wurde ihr Leben weitgehend falsch dargestellt und zutiefst missverstanden. Kate Kirkpatrick greift auf bisher unveröffentlichte Tagebücher und Briefe zurück, und gibt einen spannenden Einblick in Beauvoirs Beziehungen, ihre Philosophie der Freiheit und der Liebe und ihr Ringen darum, sie selbst werden zu dürfen.

Autor: Kate Kirkpatrick ISBN: 978-3-492-07033-1 Kategorie: Schlüsselworte: ,
Piper , 2020
Hardcover , 528 Seiten
Produkt-ID:5331

1 Bewertung für Simone de Beauvoir. Ein modernes Leben

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Lieselotte Stalzer

    Simone de Beauvoir, 1908 in Paris geboren lernte schon sehr früh sich mit verschiedenartigen und einander widersprechenden Meinungen und Lebenswelten auseinander zu setzen und darin zu bestehen. Dies ermöglichte es ihr, eine der einflussreichsten, aber auch umstrittensten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts zu werden: als Vertreterin des Existentialismus, Schriftstellerin, Philosophin und nicht zuletzt als glühende Feministin.
    Eine Biografie über die Verfasserin zahlreicher Romane, Erzählungen und Essays zu schreiben, eine Grande Dame der (französischen) Künstlerszene, ist eine großer Herausforderung, der sich die britische Philosophin Kate Kirkpatrick mit Erfolg gestellt hat.
    Ausgehend von Beauvoirs Herkunft entwickelt sie aus Notizen, Tagebüchern und Briefen das Bild einer freiheitsliebenden Frau, deren Drang danach schon sehr früh in ihrer Entwicklung zu beobachten war und in ihren Werken Niederschlag findet. Die Suche nach Übereinstimmung ihrer Ideen, ihrer Handlungen, kurz mit ihrem Leben, zeichnet Kirkpatrick auf neutrale, keineswegs moralisierende, nach.
    Fünfhundert Seiten widmet sich die Autorin, um Simone de Beauvoir als Menschen in ihrem gesellschaftspolitischen Umfeld darzustellen, als Frau mit ihren großen Lieben und Freundschaften und als Intellektuelle, die zunehmend gegen soziale Missstände auftritt. Die Kapitel widmen sich thematisch einzelnen Lebensabschnitten und Gedankenschwerpunkten, wie z.B. dem Existenzialismus, der weiblichen Sexualität und nicht zuletzt auch der Schriftstellerei.
    Lesenswert ist auch das Nachwort zu dieser historischen Einordnung Simone Beauvoirs und die zahlreichen Quellen, die die Autorin anführt. „Beauvoirs sah sich zeitlebens selbst als eine Werdende, die nie zum Stillstand kam.“ Diese Lebenseinstellung hat die Autorin mit dieser Biografie sehr gut eingefangen.

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