Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber

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In den Roaring Twenties war sie die Königin von New York. Ihre scharfe Zunge und ihr beißender Witz wurden Legende. Sie stritt mit Ernest Hemingway, schlief mit F. Scott Fitzgerald und soff mit Truman Capote. Dorothy Parker schrieb für Vogue, Vanity Fair und den New Yorker und gehörte zur legendären Tafelrunde des Hotels Algonquin, wo sich die kulturelle Szene der Stadt traf. Ihre sarkastischen Verse und pointierten Kurzgeschichten erzählen von zerplatzten Träumen und dem Warten auf das Klingeln des Telefons.

Autor: Michaela Karl ISBN: 978-3-442-74872-3 Kategorie: Schlüsselwort:
btb
Softcover , 480 Seiten
Produkt-ID:436

2 Bewertungen für Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber

  1. Lieselotte Stalzer

    Dorothy Parker wurde in eine Welt des Umbruchs geboren, Börsencrash und Wirtschaftskrise prägten in dieser Zeit das Lebensgefühl der Amerikaner. Wahrscheinlich waren die zahlreichen Auseinandersetzungen Dorothys mit Eltern, Familie und Lehrern ein guter Start ins Leben, vor allem für ihre oft sarkastischen Äußerungen als Literatur- und Theaterkritikerin bei Vanity Fair oder dem New Yorker. In den 1920er Jahren galt sie als eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen ihrer Zeit. Im Juni 1919 trafen sich erstmals Dorothy Parker der Dramatiker Robert E. Sherwood und der Schauspieler Robert Benchley im Hotel Algonquin zum Mittagessen. Dem später als Algonquin Round Table benannten literarischen Zirkel gehörten später auch Journalisten, Publizisten und  Schauspieler (z.B. Harpo Marx, Charlie Chaplin) und der Komponist John Gershwin an. Eine „kreative Runde“, die zur Zeit der Prohibition den Alkohol in der Badewanne destillieren (siehe Kapitel 3: „Mrs. Parker und die Ritter der Tafelrunde“).
    1937 engagierte sie sich im Spanischen Bürgerkrieg und arbeitet als politische Korrespondentin, wo sie auch mit Ernst Hemingway zusammentrifft. Eine ihrer bissigen Kurzgeschichten sind der Begegnung mit Hemingway gewidmet. Die Erinnerungen an Spanien und ihre Einstellungen zum 2. Weltkrieg (sie ist Mitbegründerin der ‚Hollywood Anti-Nazi League’) hält Michaela Karl im 7. Kapitel ihres Buches, unter „Mrs. Parkers Kampf gegen den Faschismus“ fest.
    Trotz ihres Bekenntnisses zum Kommunismus, entgeht sie der Vorladung durch Senator McCarthy, nicht jedoch dem Einstellungsverbot, das Hollywoods schwarze Liste trifft (Kapitel 8: „Mrs. Parker in den Fängen des FBI“).

  2. Bewertet mit 4 von 5

    Lieselotte Stalzer

    Immer wieder kehrt Dorothy Parker zurück, in ihre Stadt. Michaela Karl hat aus den Lebensabschnitten eine spannende und belebende Biografie geschrieben. Zahlreichen Fotos, auf denen man sie sowie Freunde und Menschen die ihr Leben mitbestimmt haben erkennt, vertiefen das Bild, das die Autorin von der Starkritikerin der ‚Roaring Twenties’ Dorothy Parker gezeichnet hat.

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