Kunstblut

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Eine junge Frau kommt kostümiert auf eine Party, die keine Kostümparty ist. Eine andere folgt am Tag ihrer Verlobung einem fremden Schönling in ein Meer voll Quallen. Und hat sich eigentlich schon mal jemand gefragt, warum sich Wattebällchen und weiße Kaninchen so ähnlich sehen?
Alexandra Kleeman hat einen besonderen Blick auf die Welt, und besonders in ihren Kurzgeschichten leuchtet dieses Talent auf – gleißend und grell. Sie sind in ihrer Eigenart unwiderstehlich, sie verführen zu einer neuen Perspektive, sie erforschen das gesamte menschliche Leben von Anfang bis Ende.

Autor: Alexandra Kleeman ISBN: 978-3-0369-5768-5 Kategorie: Schlüsselwort:
Kein und Aber , 2017
Hardcover , 256 Seiten
Produkt-ID:2350

1 Bewertung für Kunstblut

  1. Bewertet mit 5 von 5

    “Mizzi” Maria Riedl

    In 12 Erzählungen führt Alexandra Kleeman zu alltäglichen Orten, an denen obskure, rätselhafte und befremdliche Dinge geschehen. Es sind surreale, atemberaubende Szenen.

    Ist die Erzählerin in den folgenden drei Teilen der Kurzgeschichten eine reale Person oder eine poetische Figur?

    „Ein Märchen“. Eine junge Frau sitzt an einer festlichen Tafel. Verwundert fragt sie sich, warum alle Gäste den Blick auf sie gerichtet haben. „Du wolltest gerade deine Verlobung bekanntgeben“, Ein Verlobter, zwei Männer, die ebenfalls behaupten der Freund der jungen Frau zu sein. „Was für eine Sorte Mensch war ich?“ Wunderbare epische Sprache, mit einem atemberaubenden Showdown.
    Karens Alltag steht im zweiten Teil des Buches im Mittelpunkt. Realistischere Situationen, aber nicht weniger aufregend. Kühler knapper Tonfall.
    Tod oder Ende in ein irgendeiner Form bestimmt die Kurzgeschichten des letzten Teils. Ein Tanzsaal ist der Schauplatz der titelgebenden Kurzgeschichte „Kunstblut“. Spannend, absurd, mit schwarzem Humor.

    Geschichten, die den Sinn des Lebens hinterfragen. Lesenswertes Buch, dessen Sprachbilder lange nachklingen.

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