Es war einmal Italien

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Ein Waisenjunge, der mit seiner Kamera den Blick auf die Welt verändern will. Ein Zirkusmädchen, das für die Politik brennt. Eine Gräfin, die anderen die Freiheit schenkt. Drei Menschen, die das Schicksal im Jahr 1870 nach Rom führt, das pulsierende Herzstück Italiens auf dem Weg zum Nationalstaat. Inmitten dieser Stadt der Verheißungen kreuzen sich ihre Wege, und ihre Träume scheinen wie durch ein magisches Band miteinander verwoben. Doch das schillernde Rom stellt die drei vor ungeahnte Herausforderungen. Als eines Tages ein dramatisches Ereignis die Ewige Stadt erschüttert, drohen sie alles zu verlieren, was ihnen kostbar ist …

Autor: Luca Di Fulvio ISBN: 978-3-404-18343-2 Kategorie: Schlüsselworte: ,
Luebbe , 2020
Softcover , 720 Seiten
Produkt-ID:5641

1 Bewertung für Es war einmal Italien

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Ulli Jaksch

    Dieser neue historische Roman ist eine Liebeserklärung an Rom. Rom ist schrecklich und wunderbar zugleich. Man muss es zu nehmen wissen, um es lieben zu können, sagt der Autor in einem Interview, und dass ihm daran gelegen sei, seine vielen Facetten zu zeigen.
    Das Buch spielt in einer geschichtlichen bedeutsamen Umbruchszeit. 1870 wird Italien unabhängig. Der Kirchenstaat wird erobert. Rom wird die Hauptstadt.
    Die Leben dreier Menschen, die bereits viele Verletzungen erlitten haben, führen nach Rom. Pietro, der stolze Waisenjunge, die herrische Contessa, die nicht immer eine war und die ungebändigte Marta, die im Zirkus aufwächst, begegnen einander dort. Ihre Gemeinsamkeit: Sie müssen wissen, woher sie kommen. Sie suchen danach, wer sie sein möchten und wofür es sich zu leben lohnt. Was die Drei noch verbindet, ist das Streben nach Freiheit. Doch ein Leben in Freiheit ist nicht einfach. Nichts in ihrem bisherigen Leben hat sie darauf vorbereitet. Sie müssen sich dem Krieg stellen und begeben sich in große Gefahren. Nicht nur um ihrer selbst willen, auch für andere tun sie das. Pietros große Leidenschaft ist die Fotografie. Das echte Leben mit Schmutz und Armut will er zeigen. Marta entflammt für die Befreiung Italiens und für die Politik. Die Contessa, Nella, bringt ihre Opfer für Zusammenhalt und Mutterschaft. Was sie nach und nach alle lernen, ist, einander zu lieben, es zu zeigen und einander zu vertrauen.
    Di Fulvio schildert seine Figuren drastisch mit ihren Schwächen und Fehlern und mit allen Verbrechen, das daraus entstehen. Gleichzeitig sind sie voller Herz und Wärme und nach vielen Irrwegen bereit, über eigene Schatten zu springen. Ein Buch voller Menschlichkeit, gut geschrieben, spannend zu lesen.

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