Das Grab der Jungfrau

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Rom könnte in diesem Frühjahr so schön sein – sonnig, turbulent, sogar inspiriert vom Geist des herannahenden Konzils. Doch leider haben Wissenschaftler, Bibliothekare der Vatikanischen Bibliothek, die Hohe Geistlichkeit, Polizei und Mafia von einem einzigartigen Papyrus aus der Frühzeit des Christentums erfahren. Sein Besitz verheißt Ruhm und Reichtum, stellt aber zugleich fundamentale Glaubenssätze in Frage.

Zunächst sind alle Beteiligten bemüht, sich das wertvolle Schriftstück unauffällig zu beschaffen. Dann aber kommt es zu einem Zwischenfall, der jeden Versuch, die Angelegenheit diskret zu lösen, Makulatur werden lässt – der geheimnisvolle Papyrus verschwindet. Als Commissario Bariello von der römischen Polizei und Monsignor Montebello aus der Vatikanischen Bibliothek gemeinsam versuchen, das jahrtausendealte Dokument wieder aufzutreiben, entbrennt eine mörderische Konkurrenz um das Wissen, das der Papyrus birgt. Aber in dem ausbrechenden Chaos scheint es jemanden zu geben, der alle Fäden in der Hand hält und weder Tod noch Teufel scheut …

Autor: Stefann von der Lahr ISBN: 978-3-406-75658-0 Kategorie: Schlüsselworte: ,
C.H.Beck , 2020
Softcover , 400 Seiten
Produkt-ID:5283

1 Bewertung für Das Grab der Jungfrau

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Ulli Jaksch

    Wenn Stefan von der Lahr einen Roman schreibt, wird es wissenschaftlich akkurat. Er ist Altertumswissenschaftler. Mit diesem Spezialgebiet ist er seit mehr als fünfundzwanzig Jahren als Lektor im Verlag C.H. Beck tätig, bei dem auch seine eigenen Bücher erscheinen.
    In Rom befinden wir uns in der Vorbereitungsphase des dritten vatikanischen Konzils, das unter den Schutz und die Fürsprache der Heiligen Maria gestellt wurde. Zur selben Zeit stirbt in Amerika der Leiter eines hochangesehenen Forschungsinstitutes für antike Papyri an Herzversagen. Sein Nachfolger, Bill Oakbridge, macht sich auf nach Rom. Im Gepäck hat er ein Papyrusfragment. Es wurde verfasst von einem Apostel und gibt, wie Oakbridge vermutet, den Ort des Grabes der Jungfrau Maria in Ephesos an. Wenn es vollständig wäre. Er wendet sich an seinen alten Freund, Gian Carlo Montebello, dem ehemaligen Leiter der vatikanischen Bibliothek, mit der Bitte, ihm das fehlende Stück des Papyrus vorzulegen. Dieser zögert. Sollte nämlich der entschlossene Oakbridge diese Entdeckung veröffentlichen, würden Kirchendogmen ins Wanken geraten und Glaubensgrundlagen erschüttert. Das ist jedoch zuerst nur eine private Auseinandersetzung zwischen zwei Freunden, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Beiden sind nicht, wie sie ursprünglich denken, die Einzigen, die von dieser Geschichte wissen. Weltliche und geistliche Mächte versuchen mit allen Mitteln, an diese Papyrusfragemente zu gelangen. Oakbridge und Montebello werden von vielen Seiten verfolgt.
    Möglicherweise denken sie, liebe Leserin, liebe Leser, jetzt an Dan Brown und seinen Helden wider Willen, der alle Superabenteuer meistert. Warum auch nicht?
    Doch zurück zu dieser Geschichte: Dieses Buch gibt einen spannenden Einblick in die Organisationsstrukturen der vatikanischen Bibliothek und den Machtbefugnissen, die sie mit sich bringt. Von der Lahr schreibt glaubwürdig von Freundschaften, Beziehungen und von Menschen mit Fehlern. Manche bereuen und ändern sich. Andere wählen den Tod. Spannend und überraschend bleibt es bis zum Schluss.

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