Darwins Hund

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Wie verblüffend doch der alltägliche Anblick eines Menschen ist, der seinen Hund ausführt – ein hochentwickelter Primat und ein wilder Fleischfresser, deren Vorfahren einst Todfeinde waren, leben Seite an Seite, als wäre es das Natürlichste der Welt. Bryan Sykes beleuchtet die innige Beziehung zu unseren treusten Gefährten und zeigt, dass wir sowohl unser Überleben als auch unsere Vormachtstellung einer anderen Spezies verdanken: dem Hund.

Wie kommt es, dass der Mensch eine derartig besondere Beziehung zu einem Wesen eingegangen ist, das auf den ersten Blick ein vollkommen ungeeigneter Verbündeter zu sein scheint? Und wo liegt der Ursprung der tiefen Verbindung über die Grenzen der Spezies hinweg? Der renommierte Humangenetiker Bryan Sykes zeigt, dass alle modernen Hunderassen, die wir heute kennen – von Deutscher Dogge bis Chihuahua –, vom Wolf abstammen und belegt, wie eng verwoben die Entwicklung der Vierbeiner mit der des Menschen ist. Denn erst als früher Homo sapiens und Wolf sich vor Zehntausenden Jahren zusammentaten und begannen, gemeinsam zu jagen, waren sie wirklich erfolgreich. Diese einzigartige Koevolution war für beide Spezies entscheidend. Sykes verfolgt die genetische Entwicklung bis zur Domestizierung und modernen Züchtung verschiedener Hunderassen nach und erläutert, wie der Homo sapiens die Position unangefochtener Herrschaft erlangen konnte, in der wir uns heute befinden. Denn neben der Fähigkeit, Feuer zu kontrollieren, Sprachen zu entwickeln und den Ackerbau zu kultivieren, gibt es einen vierten entscheidenden Faktor: die Verwandlung des Wolfs zum ultimativen Gefährten.

»Faszinierend. Sykes schreibt mit der geduldigen Klarheit eines guten Lehrers.«
Rachel Campbell-Johnston, The Times

Autor: Bryan Sykes ISBN: 978-3-608-96448-6 Kategorie: Schlüsselworte: , ,
Klett Kotta , 2019
Hardcover , 319 Seiten
Produkt-ID:4242

1 Bewertung für Darwins Hund

  1. Bewertet mit 3 von 5

    Lotte Nowotny

    Bryan Sykes beleuchtet die innige Beziehung zu unseren treusten Gefährten und zeigt, dass wir unser Überleben ihm, dem Hund, verdanken. Denn erst als sich Homo Sapiens und Wolf vor Zehntausenden Jahren zusammengetan haben und begannen, gemeinsam zu jagen, waren sie erfolgreich (sehr schön bebildert). Unsere gemeinsame Geschichte ist nicht eine von Menschen, die Wölfe unterwerfen, sondern die von Koevolution und gegenseitiger Zusammenarbeit.
    Diese einzigartige Koevolution war für beide Spezies entscheidend. In „Darwins Hund“ verflechtet Sykes zwei Gedankengänge: die Geschichte des Zusammenlebens von Mensch und Hund und wie es dazu gekommen ist sowie die Entwicklung wissenschaftlicher Untersuchungsmethoden dazu.
    Ein sehr interessantes und lesenswertes Buch, dessen Lektüre für jeden interessant ist, der sich mit Genetik beschäftigt. Darwin wird dabei oft erwähnt. Sykes wirft aber auch ein, dass einige seiner Hypothesen reine Vermutungen sind.
    Hervorzuheben ist Kapitel 23 werden mehrere Hundebesitzer interviewt, um zu zeigen, wie stark die Bindung zwischen Mensch und Hund ist. Wünschenswert wäre es, in mehreren Kapiteln derartige Auflockerungen einzuschieben. Das sonst sehr wissenschaftlich formulierte Buch wäre dadurch aufgelockert und verständlicher geworden. So habe ich einige Kapitelübersprungen und nur durch die Überschriften den (vermeintlichen) Inhalt erfasst. Das Buch wird ergänzt durch informative Tabellen und interessante schwarz-weiß Fotos, von denen ich mir ebenfalls mehr gewünscht hätte.
    Lesenswerte Kapitel für Hundefreunde und -besitzer, für ein nicht vorinformiertes Publikum großteils nicht verständlich genug formuliert.

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