Alles, was wir sind

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Der Kalte Krieg zieht auf, und Worte werden zu Waffen. Olga Iwinskaja, Geliebte des großen Boris Pasternak, wird verhaftet. In Moskau will man verhindern, dass Pasternaks Roman Doktor Shiwago erscheint, doch Olga hält an ihrer Liebe zu Boris fest.
Zugleich will die CIA mit einer einzigartigen Waffe den Widerstand in der Sowjetunion wecken – mit Literatur, mit Doktor Shiwago. Für die Mission wird die junge Irina angeworben und von der Agentin Sally ausgebildet. Es beginnt eine gefährliche Hetzjagd auf ein Buch, das den Lauf der Welt verändern soll.

Eine große Geschichte über geheime Heldinnen, die Kraft der Literatur und – die Liebe.

Autor: Lara Prescott ISBN: 978-3-352-00935-8 Kategorien: , Schlüsselworte: ,
Rütten&Lönign , 2019
Hardcover , 475 Seiten
Produkt-ID:4345

1 Bewertung für Alles, was wir sind

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Mizzi M. Riedl

    Boris Pasternak hat einen wundervollen Roman geschrieben: „Doktor Schiwago“, der in der Sowjetunion aufgrund seiner kritischen Darstellung der Oktoberrevolution nicht veröffentlicht werden durfte. Lara Prescott verewigt in ihrem Romandebüt „Alles was wir sind“ sowohl das Leben des Lyrikers und Dichters Pasternak und seiner Geliebten Olga Iwinskaja, als auch die Entstehungsgeschichte des Romanklassikers.
    Parallel zu dieser historisch belegten Geschichte, erzählt die Autorin von Irina Drosdowa, einer in Amerika lebenden jungen Russin, deren Vater vor Jahren in ihrer Heimat ermordet wurde. Als die CIA auf Irina aufmerksam und zur Spionin ausgebildet wird, verknüpfen sich die auf verschiedenen Seiten der Erde spielenden Handlungen. Irina soll mithelfen, das erstmals in italienischer Übersetzung im Verlag Feltrinelli erschienene Buch in russischer Sprache zurück in die Sowjetunion zu schmuggeln, um die öffentliche Meinung in der UdSSR zu beeinflussen.
    Lara Prescott hat anhand langjähriger Recherchen mehr als nur einen historischen Roman, eine Liebesgeschichte oder einen spannenden Agentenroman verfasst. Starke Frauen auf beiden Erdteilen, Macht und das Ringen um Freiheit stehen im Mittelpunkt und verkörpern die gesellschaftlichen Strukturen, unter denen Frauen in der Sowjetunion, aber auch in Amerika in den 1950er Jahre leben müssen.
    Ein lesenswerter Roman, sehr gut übersetzt, reale und fiktive Elemente sind geschickt miteinander verwoben. Den an Pasternak verliehenen Nobelpreis hat 1989 sein Sohn stellvertretend für den Vater übernommen.

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