Wenn ich jetzt nicht gehe

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In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist Mexiko-Stadt der Mittelpunkt der Neuen Welt und Mauro Larrea einer ihrer wohlhabendsten Bewohner. Er nennt einen Barockpalast sein Zuhause, besitzt Minen, Ländereien, Kutschen, Pferde, Logen überall … Jahre zuvor kam er mit nichts ins Land, als Witwer, als Vater zweier Kinder. Sein kühner Aufstieg begann. Doch jetzt soll nach zwanzig Jahren Arbeit im Bauch der Erde alles verloren sein, wegen einer einzigen Entscheidung! Hals über Kopf verlässt er die Stadt, versucht sein Lebensglück ein zweites Mal zu machen und begegnet Soledad Montalvo, einer schönen, einer klugen, einer unberechenbaren Frau.

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Autor: Maria Duenas ISBN: 978-3-458-17702-9 Kategorie: Schlüsselworte: , ,
Insel , 2017
Hardcover , 589 Seiten
Produkt-ID:2722

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    “Mizzi” Maria Riedl

    „Welche Gedanken und Gefühle bewegen einen erfolgsverwöhnten Mann, wenn er eines Nachmittags im September seine schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet sieht?“
    Mauro Larrea hat es durch harte Arbeit zum Silberminenbesitzer geschafft und genießt hohes gesellschaftliches Ansehen. Durch eine falsche Investition verliert er sein gesamtes Vermögen und muss all seine Besitztümer zu Geld machen, um seine Schulden bezahlen zu können. Er leiht sich von einem Geldeintreiber Geld, dass er mit Wucherzinsen zurückzahlen soll. Von Mexiko über Kuba führt ihn sein Weg in den Süden Spaniens. Wegbegleiter sind sein treuer Diener Santos und zwei Frauen, die sein jetziges Leben bestimmen. Carola Gorostiza, berechnend und die Spanierin Soledad Claydon, die lange in England gelebt hat und auf dem Weingut gelebt hat, dass Mauro sein eigen nennt.

    Mauro ist vielschichtig gezeichnet: ehrgeizig, packt aber auch selbst mit an, wenn es darauf ankommt. Seine Unternehmungen sind manchmal moralisch fragwürdig, aber auch in der Hoffnung getätigt, eine Möglichkeit zu finden, seine prekäre Situation in den Griff zu bekommen. Er ist sympathisch, faszinierend und man hofft, dass er die richtigen Entscheidungen treffen wird.

    Duenas Roman ist packend geschrieben und vermittelt die Stimmung Mexikos, Kubas und Spaniens in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Mit Fortschreiten der Handlung bekommt der Roman, neben der Ereignisse, die Mauro in die derzeitige Situation gebracht haben noch eine weitere Facette: Als er Soledad Montalvo kennenlernt, schön, gebildet mit hoher Ausstrahlung, entwickelt sich eine riskante Liebesgeschichte daraus, die mit viel Gefühl beschrieben wird.

    Dieser Roman ist von Petra Zickmann übersetzt. Der Schreibstil von Maria Duenas wird sehr gut eingefangen und nimmt den Leser gleich gefangen. Ein facettenreicher Roman, der eine unbedingte Empfehlung verdient.

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