Hochmair, wo bist du?
Bühnenterrorist, Text-Fanatiker, körpersprachlicher Hochseilakrobat – der Österreicher Philipp Hochmair ist bekannt für sein kraftstrotzendes, leidenschaftliches Schauspiel. Der wilde Charismatiker, der in ruhigen Momenten wirkt wie Schwiegermutters Tagtraum, hat sich zur Lebensaufgabe gemacht, Grenzen und Traditionen neu zu definieren. Neben seinen Auftritten in zahlreichen Fernseh- und Kinoproduktionen wie „Kater“, „Die Wannseekonferenz“, „Blind ermittelt“ oder „Geier“, verbindet man ihn vor allem mit seinen rebellischen und körperbetonten Bühneninterpretationen des „Mephisto“, „Werther!“ und seinen Solo-Versionen des „Jedermann“. „Hochmair, wo bist du?“ ist keine klassische Biografie. Katharina von der Leyen heftete sich an die
eine Annäherung an den Schauspieler, der so überfordernd wie verletzlich ist. Hochmair, der spielsüchtige Bühnenreisende, wird hier nicht nur als Künstler beschrieben, sondern auch als Mensch: rastlos, ratlos, nicht zu halten und schwer zu verstehen.
Mit zahlreichen privaten Bildern und Illustrationen


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