Frida und die Farben des Lebens

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Mexiko, 1925: Frida will Ärztin werden, ein Unfall macht dies zunichte. Dann verliebt sie sich in das Malergenie Diego Rivera. Mit ihm taucht sie in die Welt der Kunst ein, er ermutigt sie in ihrem Schaffen – und er betrügt sie. Frida ist tief verletzt, im Wissen, dass Glück nur geborgt ist, stürzt sie sich ins Leben. Die Pariser Surrealisten liegen ihr genauso zu Füßen wie Picasso und Trotzki. Frida geht ihren eigenen Weg, ob sie mit ihren Bildern Erfolge feiert oder den Schicksalsschlag einer Fehlgeburt hinnehmen muss – doch dann wird sie vor eine Entscheidung gestellt, bei der sie alles in Frage stellen muss, woran sie bisher geglaubt hat.

Autor: Caroline Bernard ISBN: 978-3-7466-3591-0 Kategorien: , Schlüsselworte: ,
Aufbau , 2019
Softcover , 400 Seiten
Produkt-ID:4192

1 Bewertung für Frida und die Farben des Lebens

  1. Bewertet mit 3 von 5

    Mizzi M. Riedl

    Treffen zwei außerordentliche Künstler aufeinander und gehen eine Ehe ein, verläuft diese meist nur anfangs harmonisch. Zumindest bei Frida Kahlo und dem weitaus älteren Diego Rivera war dies der Fall.

    Nach einem Busunfall, bei dem sich eine Stahlstange durch Fridas Becken gebohrt hatte und sie lange Zeit ans Bett gefesselt war, begann sie aus Zeitvertreib zu malen. Auf ihren Leinwänden sind meist selbstreflektierende Selbstportraits zu sehen, in denen sie ihre Gefühle zum Ausdruck bringt. Diego Rivera war akademisch ausgebildet und schuf bereits großformatige Gemälde sog. Murales, als sich die beiden kennen lernten.
    Zahlreiche Affären ihres Mannes führten zu Scheidung des Künstlerehepaars, das sich jedoch kurz darauf wieder verehelichte.

    „Frida Kahlo und die Farben des Lebens“ ist die ausführlich erzählte, dramatische Lebensgeschichte einer autodidaktischen Künstlerin, die Leidenschaft für ihren Mann aber auch für die Revolution der 1920er Jahre. Die farbenprächtigen Bilder, ihre folkloristisch angehauchten Kleider, Blumenschmuck im Haar, ihre Haustiere … Caroline Bernard ist es gelungen, Fridas Gefühlswelt nicht nur über ihre Bilder einzufangen. Als Leserin hatte ich das Gefühl, mit Frida in einem Haus zu leben und ich konnte ihre emotionalen Stürme nachvollziehen.

    Die Handlung des Romans enthält jedoch nur wenige fiktive Elemente. Wenngleich viele Szenen des Romans durch die Ehe mit Diego Rivera verbunden sind, wird seiner Person, seinen Gedanken und Plänen zu viel Raum gegeben. Einige biografische Details aus Frida Kahlos Leben (Affären, Bisexualität, Begegnung mit Trotzki) werden nur am Rande angesprochen. Schade, dass das Buch Frida Kahlo einmal mehr als Künstlerin, nicht als Frau ihrer Zeit darstellt.

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