Elefant

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Der kleine Elefant hat nämlich auch Beschützer. Da ist einmal Kaung, der burmesische Elefantenflüsterer, der die Geburt des Tieres begleitet hat. Er findet, etwas so Besonderes sei heilig und müsse vor dem profanen Zugriff versteckt werden. Aber auch der Obdachlose Schoch, der einmal bessere Tage gesehen hat, sieht auf einmal eine Aufgabe vor sich: Das seltsame Wesen würde zugrunde gehen, wenn er sich nicht seiner annimmt. Der kleine Elefant erlebt eine Odyssee, die in einem Zirkus beginnt, die Zürcher Obdachlosenszene aufmischt, den Frieden einer Villa auf dem Züriberg stört und schließlich in Myanmar endet, dort, wo man den Elefanten in besonderer Weise huldigt.
Er ist entzückend, ein Wunderwesen – und für den, der die genetische Zauberformel kennt, ein Vermögen wert: ein rosaroter Mini-Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Plötzlich steht er da, in der Höhle des Obdachlosen Schoch, der dort seinen Schlafplatz hat und nun seinen Augen nicht traut.
Woher kommt dieses seltsame Geschöpf, und wie ist es entstanden? Das wissen nur wenige Personen, und sie verfolgen sehr unterschiedliche Interessen: Kaung, der burmesische Elefantenflüsterer, der die Geburt des Tiers begleitet hat, glaubt, es sei etwas Heiliges, das geschützt werden muss. Geschützt ja, aber als Patent, meint dagegen Genforscher Roux.
Die Schauplätze dieser atemberaubenden Intrige wechseln in rascher Folge von einem gentechnologischen Labor über einen Zirkus im Oberland zur städtischen Obdachlosenszene, von dort in den Schutz einer Villa auf dem Zürichberg und schließlich in ein Land in Südostasien, wo man den Elefanten auf besondere Weise huldigt.

Autor: Martin Suter ISBN: 978-3-257-06970-9 Kategorien: , Schlüsselworte: ,
Diogenes , 2017
Hardcover , 352 Seiten , 1. Auflage
Produkt-ID:736

1 Bewertung für Elefant

  1. Bewertet mit 4 von 5

    Lieselotte Stalzer

    Auch wenn die Handlung von „Elefant“, im Vergleich zu den bisherigen Romanen von Martin Suter, als eher trivial zu bezeichnen ist: eines kann man dem Autor nicht absprechen: die (wie immer) gründliche Recherche bei Experten. Hirnforschern, Genetikern und Verhaltensforschern im Umgang mit Elefanten. Über das Lebensgefühl der „Randständigen“ und Obdachlosen hat er sich von zwei Männern erzählen lassen, die vom Verkauf eines Straßenmagazins leben.
    Ein flüssig zu lesender Roman, der ein wissenschaftliches und aktuelles Thema leicht lesbar verpackt.

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