Die Besucher
‘Ein teuflisches Debüt. Was mit leichtem Unbehagen beginnt, entwickelt sich zu ausgewachsenem Horror. Dieser Roman trifft mitten ins Schwarze.’ Publishers Weekly
Sie klingelten unangemeldet an einem kalten Freitagabend. Die Fremden vor Eve Palmers Haustür machten eigentlich einen harmlosen Eindruck. Doch die junge Frau war wie immer vorsichtig, spähte durch die Jalousien und überlegte, ob sie die Tür öffnen sollte …
>‘Das eindrucksvollste Horror-Debüt, das ich seit langem gelesen habe.’ Alma Katsu


Rebekka Linden –
Der Thriller gibt neben der Spannung eine düstere Atmosphäre, die den Leser mitnimmt und dazu bringt, die Handlung weiterverfolgen zu wollen. Die Kapitel sind moderat in ihrer Länge gehalten und teilen die Handlung gut ein. Die Kapitel enthalten an einigen Stellen oft Artikel, Dokumente und Forenbeiträge sorgen für ein beklemmendes Gefühl, zugleich aber auch für eine hohe Glaubwürdigkeit. Die Schreibweise des Thrillers ist ebenfalls eher moderat gehalten und situationsbedingt auch angepasst. An einigen Stellen wird sogar der sogenannte Internetslang verwendet, um dem Buch eine größere Tiefe und Glaubwürdigkeit zu verleihen. Die beschriebene Atmosphäre ist beklemmend und sehr düster gehalten, was den Leser zum einen ein ungutes Gefühl gibt, zum anderen aber auch dafür sorgt, dass die Spannung besonders hervorgehoben wird. Schon vom ersten Moment an fühlt sich der Leser von eben jener Atmosphäre eingenommen.
Die Protagonistin der Handlung wirkt auf den ersten Blick sympathisch und nahbar. Ihre Ängste werden in ihren Ausführungen dem Leser verständlich gemacht und wirken auf den Leser nicht überzogen. Diese Ängste sorgen sogar noch dafür, dass die Protagonistin auf den Leser sehr realitätsnah wirkt. Das Buch wird aus der dritten Personenperspektive geschrieben und dennoch vermittelt der Autor dem Leser eine sehr glaubwürdige und ausgesprochen lebensnahe Situation, sodass der Leser sich oft selbst vorstellt einige der Szenarien selbst in seinem Leben erleben zu können. Durch diese Situationen, der glaubwürdigen Schreibweise und dem Einbau von Dokumenten, Artikeln und Internetforenbeiträgen lässt die Handlung auf den Leser sehr realitätsnah wirken.
Abschließend bleibt zu sagen, dass es sich bei diesem Thriller auch um eine Art Horrorroman handelt. Viele Elemente und auch die Atmosphäre lassen auf beides schließen. Die Motive dazu sind gegeben und werden so auch Leser paranormaler Geschichten mitreißen. Durch die Schreibweise und das Figurendesign sowie den Aufbau des Romans lassen den Leser keine Sekunde an der Glaubwürdigkeit des Romans zweifeln.