Das Paradies war früher schöner
Mord ist schlecht fürs Geschäft!
»Das Paradies war früher schöner« ist
der erste Band einer humorvoll-skurrilen Krimi-Reihe aus Österreich,
in der der herrlich verschrobene Oberst Benedikt Kordesch ermittelt, der zwar das Autofahren ebenso scheut wie den Alkohol, aber das Herz am rechten Fleck hat.
Ausgerechnet zu Beginn der Sommer-Saison wird im Hotel Villa Paradies am Millstätter See in Kärnten ein prominenter Gast ermordet: Der Starkoch aus München liegt an einem makellosen Julimorgen erstochen in seinem Bett.
In Wien ist man alarmiert, denn ein Abgeordneter aus der Region ist selbst Hotelier und außerdem ein guter Freund des Innenministers. Um den Fall möglichst schnell und geräuschlos aufzuklären, wird der scharfsinnige Oberst Benedikt Kordesch nach Kärnten geschickt, der unter Kollegen als »etwas wunderlich« gilt.
Dank der eher spröden Einheimischen gestalten sich Kordeschs Ermittlungen zunächst mehr als zäh. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass er keine allzu hohe Meinung von denen hat, die hier das Geld und das Sagen haben. Allerdings ist es auch wenig hilfreich, dass sich der Oberst just in dem Moment in seine Hauptverdächtige verliebt, als eine zweite Leiche am sonnigen Seeufer treibt …


Lieselotte Stalzer –
Ausgerechnet zu Beginn der Sommer-Saison wird im Hotel Villa Paradies am Millstätter See in Kärnten ein prominenter Gast ermordet: Ein Starkoch aus München liegt an einem makellosen Julimorgen erstochen in seinem Bett. In Wien ist man alarmiert, denn ein Abgeordneter aus der Region ist selbst Hotelier und außerdem ein guter Freund des Innenministers. Der etwas verschrobene, aber als scharfsinnig geltende Oberst Benedikt Kordesch wird nach Kärnten geschickt, um den Fall unauffällig und v.a. schnell zu lösen. Die Einheimischen verhalten sich dem Oberst gegenüber sehr reserviert. Die Ermittlungen verlaufen eher zäh, und plötzlich gibt es eine weitere Leiche.
»Das Paradies war früher schöner« ist der erste Band einer humorvollen und spannenden Krimi-Reihe aus Österreich.
Simon Ammer, das Pseudonym des renommierten österreichischen Autors Daniel Wisser, schreibt mit trockenem Humor, Politik und Menschliches prallen aufeinander in Habgier und verbinden sich miteinander in einer Liebesgeschichte und insgesamt vier Toten.
Simon Ammer stellt die Figuren (außer Kordesch sind es v.a. die Eigentümer der Villa Paradies und deren Gäste) in die idyllische Seenlandschaft Kärntens und haucht ihnen mit Augenzwinkern mehr oder weniger gute Eigenschaften ein. Die Handlung … ja so könnte es sich tatsächlich zutragen … die Ermittlungen wirken realitätsnah, Menschen und ihre Stärken und Schwächen sind die handelnden Personen.
Dieses Buch eignet sich hervorragend als Urlaubslektüre. Man kann gespannt auf den nächsten Band mit dem Ermittler Kordesch sein.