Die Häuser der anderen

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(1 Kundenrezension)

Silke Scheuermanns Roman über zerbrechliche Wünsche und darüber, was geschieht, wenn das im Leben Erreichte ins Wanken gerät.

Christopher und Luisa haben geheiratet und sich im Leben eingerichtet. Er ist angehender Professor für Biologie, sie erfolgreiche Kunsthistorikerin. Die Altbauwohnung ihrer Studentenzeit haben sie gegen ein Haus am Stadtrand getauscht, als sichtbares Zeichen ihrer Ambitionen. Nun muss sich das Glück bewähren, darf das Erreichte nicht verlorengehen. Doch nicht alles lässt sich mit Willenskraft und Selbstinszenierung herbeiführen, das müssen die beiden ebenso erfahren wie die anderen Bewohner des Viertels.
In kunstvollen Szenen, mit Abstechern nach Venedig und New York, erzählt Silke Scheuermann von Träumen, Ängsten und Hoffnungen. Unsentimental und einfühlsam schildert sie, was geschieht, wenn Menschen ihr Leben nach anderen ausrichten und ihre vermeintliche Überlegenheit ins Wanken gerät oder wenn sie vom Glück überrascht werden.

Autor: Silke Scheuermann ISBN: 978-3-596-03089-7 Kategorie: Schlüsselwort:
Fischer Taschenbuch , 2014
Softcover , 272 Seiten , 1. Auflage
Produkt-ID:884

1 Bewertung für Die Häuser der anderen

  1. Bewertet mit 3 von 5

    Lieselotte Stalzer

    Die eigentliche Geschichte von Luisa und Christopher endet mit der achten (von neun) Episoden. In dieser muss man der Autorin konzedieren, dass ihr dieses Thema – das Coming-of-Age – schriftstellerisch besonders gut gelingt, während die anderen Erzählstränge z.B. die des homosexuellen Paares, der drogensüchtigen Putzfrau und der depressiven Hausfrau,  nicht so flüssig zu lesen sind. Diese Personen wirken blass und mit wenig Empathie für ihre Charaktere gezeichnet.
    Wenn Sie sich als Leser/Leserin fragen, wieso eine unbekannte Protagonistin und noch dazu in New York den Roman abrundet, dann blättern Sie doch an den Beginn des Romans zurück. Anne ist Luisa’s Nichte, die als achtjähriges Mädchen, einen Sommer im Kuhlmühlgraben verbracht hat. Sie ist nun erwachsen geworden und beginnt ihr eigenes Leben. Es ist ein hundefreies Kapitel, vielmehr sogar: „Vielleicht ist jetzt die Zeit der Katzen angebrochen.“

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