Das falsche Gesicht oder Marlow ist Shakespeare

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Der Dichter aus Stratford-upon-Avon blieb stets eine geheimnisumwitterte Gestalt. Und auch um die Biographie seines Zeitgenossen Christopher Marlowe ranken sich viele Mythen. Der Roman von Gerald Szyszkowitz zeichnet ein packendes Kapitel der Literaturgeschichte neu, führt zugleich farbig in das England des 16. Jahrhunderts – in eine spannende und zugleich grausame Epoche. Folter, selbst der Galgen bedrohen das Leben Christopher Marlowes, und so stellt sich für ihn die Frage, wie er mit seinen Schriften verfahren könnte – sie öffentlich zu machen und sich doch tunlichst keiner Gefährdung auszusetzen. Der Weg, den er und ein Mann namens Shakespere – Sie lesen richtig! – nun wählen, sollte noch Generationen von Anglisten und Filmemachern vor immer neue Rätsel stellen …
Aus einem Gebräu von Literatenehrgeiz, politischer Ranküne und homophilen Neigungen webt der Autor eine faszinierende Prosa, die sich von unzähligen historischen Romanen durch höchstes erzählerisches Niveau hebt, dabei überaus unterhaltsam und vor allem spannend.
Autor: Gerald Szyszkowitz ISBN: 978-3-903059-01-6 Kategorie: Schlüsselworte: ,
Edition Rösner , 2015
Hardcover , 172 Seiten , 1. Auflage
Produkt-ID:1026

1 Bewertung für Das falsche Gesicht oder Marlow ist Shakespeare

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Lieselotte Stalzer

    Gerald Szyszkowitz‘ Roman umfasst leider nur knapp 170 Seiten. Es sind Seiten, die mit prallen Szenen aus der elisabethanischen Zeit gefüllt sind, teils als Fakten, teils als Fiktion dargestellt. Die Grenze zwischen den beiden verläuft oft fließend. Auch die auftretenden Charaktere werden in diesen literaturgeschichtlich neu erfundenen Raum gestellt, wenngleich sie ihre typischen, realen Charakterzüge behalten: die kalkweiß geschminkte Königin Elisabeth, die zu temperamentvollen Wutausbrüchen neigt, der redegewandte und schmeichlerische Liebhaber Lord Essex oder der bedachtsame Geheimdienstchef Lord Cecil. Nicht zu vergessen der Autor und Philosoph Ben Jonson, jener Mann, der eine Widmung zum First Folio Band von Shakespeare schreiben soll. Doch welches Bild Shakespeares soll auf die erste Seite des Folios?
    „Wir zeigen bewusst und absichtlich eine fingierte Persönlichkeit, und das verrückte dabei  ist, alle Käufer werden überaus zufrieden sein, denn jetzt haben sie alle zu den berühmten Stücken endlich …“ „… das falsche Gesicht“.
    Ein, einem William Shakespeare – oder doch Christopher Marlowe ? – würdiger Roman neu geschriebener Literaturgeschichte.

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