Eine Frage der Würde

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Der Richter Pierluigi Rocca befindet sich auf dem Höhepunkt seiner glanzvollen Karriere. Doch genau zu diesem Zeitpunkt scheint es, als würden verborgene Widersacher wegen Bestechlichkeit gegen ihn ermitteln. Voller Sorge wendet er sich an einen alten Freund, den Anwalt Guido Guerrieri, und bittet ihn um Hilfe. Guerrieri ist von der Unschuld Roccas überzeugt und übernimmt offiziell seine Verteidigung. Es gelingt ihm, den Hauptzeugen als unglaubwürdig darzustellen und seine Aussagen damit wertlos zu machen. Doch dann tauchen plötzlich Indizien auf, die Guerrieri vor ein schmerzhaftes Dilemma stellen …

Autor: Giancarlo Carofiglio ISBN: 978-3-442-31429-4 Kategorien: , Schlüsselworte: ,
Goldmann , 2016
Hardcover , 320 Seiten
Produkt-ID:765

1 Bewertung für Eine Frage der Würde

  1. Bewertet mit 4 von 5

    Lieselotte Stalzer

    ‚Eine Frage der Würde‘ ist ein leiser Roman, der ohne allzu viel Brutalität und Blut auskommt. Spannung wird durch den faszinierenden Charakter des Anwalts, dessen Selbstreflexionen den Leser anregen, über Moral und Gerechtigkeit nachzudenken, aufgebaut. „Ein zu Unrecht inhaftierter Verdächtiger, der Recht bekommt, zahlt dem Anwalt, der ihn verteidigt, viel Geld. Wenn ein Teil des Geldes an denjenigen fließt, der ihm diese Freiheit ermöglicht, glaube ich nicht, dass daran etwas Schlechtes ist.“ Darauf Guerrieri: „Das ist nicht wahr, … In dem Moment, in dem Geld ins Spiel kommt, wird der gesamte Mechanismus gestört, es wird unmöglich, rechtmäßige Urteile von unrechtmäßigen zu unterscheiden. Sie werden alle unrechtmäßig, da sie durch den Eigennutz des Richters beeinflusst werden, der sein Amt verhökert.“
    Italienische Stimmung und das adriatische blaue Meer vor Bari kontrastiert Carofiglio mit der Überheblichkeit des Richters, dass sein Verhalten gerechtfertigt sei. Hochspannung auf den letzten Seiten und ein Guerrieri, der darüber nachdenkt, seinen Beruf als Anwalt aufzugeben. N e i n, bitte nicht!

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